Grundrezept für Tempura
Das beste Grundrezept für luftig-knusprige, japanische Tempura! Dieses klassische japanische Rezept ist für alle Zutaten – wie Gemüse, Fisch oder Obst – anwendbar und teilt sich in 3 einfache Schritte ein: (1) Zutaten zum Frittieren vorbereiten, (2) Tempurateig anrühren und (3) Tempura in Öl ausbacken. Hinzu kommt die Wahl der richtigen Sauce zum Dippen und eine leckere Reisbeilage!
Portionen Vorbereitung
2Portionen 15Minuten
Kochzeit
25Minuten
Portionen Vorbereitung
2Portionen 15Minuten
Kochzeit
25Minuten
Zutaten
(1) Zutaten zum Frittieren (rechne pro Person ca. 350g):
  • Gemüse(z.B. Süßkartoffeln, grüne Bohnen, Pilze, Kürbis oder Aubergine)
  • Fisch(z.B. frischer Lachs)
  • Meeresfrüchte(z.B. frische oder küchenfertige Garnelen)
  • Sushi(z.B. Maki Sushi)
  • Hähnchenfleisch(am besten Brustfilet oder Schenkel, vorher in 2 EL Sojasauce, eine fein gehackten Knoblauchzehe und 40 g Ingwer marinieren)
  • Früchte(z.B. Ananas oder Banane (zum Teig 1/2 EL Zucker auf 100g Mehl hinzufügen)
(2) Für den selbstgemachten Tempurateig (alternativ eine fertige Tempurateigmischung – siehe Rezepthinweise – verwenden):
  • 160g Mehl (zum Beispiel Weizen)
  • 30g Stärkemehl
  • 10g Backpulver
  • 1/2TL Salz
  • 360ml Wasser(mit 10 Eiswürfeln)
(3) Öl zum Frittieren:
  • 100ml Sesamöl(siehe Rezepthinweise)
  • 400ml Öl(zum Beispiel Rapsöl oder ein anderes neutrales, hocherhitzbares Öl)
(4) Für die Tentsuyu Dipping Sauce (alternativ Hon Tsuyu – siehe Rezepthinweise – verwenden):
(5) Die Beilage (optional):
Zubereitung
Die Grundzutaten für Tempura auswählen und vorbereiten:
  1. Gemüse: Zuerst wäschst, trocknest (oder schälst) und schneidest du das Gemüse in mundgerechte Stücke. Süßkartoffeln, Kürbisse und Auberginen sollten in 5mm breite Scheiben geschnitten werden.
  2. Bei grünen Bohnen reicht es, die Enden zu entfernen.
  3. Pilze können als ganze Köpfe, halbiert oder geviertelt werden.
  4. Fisch, Meeresfrüchte oder Sushi: Den Fisch (zum Beispiel Lachs) und die Meeresfrüchte (etwa Garnelen) waschen und abtupfen (sowie bei Fisch: in circa 2cm breite Scheiben schneiden). Bei frischen Garnelen (siehe Rezepthinweise) kannst du zusätzlich noch etwas einschneiden, damit an ihnen die Panade besser haftet. Sushi vorbereiten (siehe Rezepthinweise).
  5. Hähnchen: Hähnchenfleisch waschen und abtupfen. Dann am besten in mundgerechte Stücken schneiden und mindestens für eine Stunde in einer Marinade aus 2 EL Sojasauce, einer klein gehackten Knoblauchzehe und 40g klein gehacktem Ingwer im Kühlschrank einlegen.
  6. Früchte: Die Früchte schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.
  7. Die Grundzutaten bis zum Frittieren in den Kühlschrank stellen.
Den Tempurateig zubereiten:
  1. Für den Tempurateig siebst du das Weizenmehl, Stärkemehl und Backpulver in eine Schüssel und gibst das Salz dazu (wenn du Früchte frittieren möchtest, füge noch 1/2 EL Zucker auf 100 g Weizenmehl hinzu), dann gut miteinander vermischen.
  2. Danach fügst du das Wasser hinzu. Das Wasser muss sehr kalt sein, damit danach auch die Panade kühl ist und perfekt frittiert. Lege daher 10 Eiswürfel in das kalte Wasser (bei 180 Milliliter).
  3. Wenn du das Wasser hinzugefügt hast, rührst du die Mischung 10 mal mit einem Schneebesen um.
  4. Der Teig ist fertig gerührt, sobald dieser Blasen wirft und nur noch wenige Klumpen vorhanden sind – dies sollte nach circa 10 bis 15 Sekunden kräftigem Rühren erreicht sein.
Tempura in Öl frittieren:
  1. Einen ausreichend großen Topf (entsprechend der Größe der zerkleinerten Grundzutaten) mit Sesamöl und Rapsöl im Verhältnis 1:4 befüllen (ein Topf mit 16cm Durchmesser wird zu 3cm Höhe befüllt – entspricht circa 100ml Sesam- und 400ml Rapsöl).
  2. Das Öl auf 160-180°C erhitzen. Die Temperatur stets mit einem Küchenthermometer kontrollieren.
  3. Sobald das Öl die richtige Temperatur erreicht hat, werden die Zutaten einzeln oder in kleinen Mengen (nicht mehr als die Hälfe der Ölmenge im Topf) in den Tempurateig getaucht (Pass auf, dass du das Gemüse nicht in das heiße Öl „wirfst“ oder einfach fallen lässt, denn es besteht akute Verbrennungsgefahr! Du kannst es sachte in den Topf gleiten lassen.) und nacheinander im Öl für circa 3 Minuten gebacken.
  4. Die Panade sollte kleine Blasen aufweisen und eine goldbraune Oberfläche besitzen. Die fertigen Tempura werden vorsichtig aus dem Öl gehoben und auf einem Teller mit Küchenpapier abgetropft.
  5. Wiederhole den Vorgang, bis das Gemüse und die anderen Zutaten verbraucht sind oder du keinen Teig mehr hast 😉
Tempura servieren:
  1. In Japan wird üblicherweise eine Tentsuyu Sauce zu Tempura gereicht. Diese kannst du ganz einfach selbst herstellen: Dazu mischst du Dashi-Brühe mit Sojasauce und Mirin in einer Schale, die dann als Dipping Sauce mit auf den Tisch kommt. In der Sauce wird das Tempura kurz mithilfe der Essstäbchen eingetaucht und dann gegessen.
  2. Angerichtet wird Tempura übrigens nach der geschmacklichen Intensität: Du beginnst zuerst mit den milderen Tempura, wie Garnele oder Fisch, und gelangst am Ende zu den intensiven Zusammenstellungen mit Wurzelgemüsen (zum Beispiel Süßkartoffeln).
  3. Fertig – Itadakimasu!
  4. Zu einem leckeren Tempura-Menü wird zusätzlich zur Tentsuyu Sauce eine Schale frisch gekochter Reis und eine kleine Schüssel mit Miso-Suppe serviert. Die Links zu den Rezepten findest du in den Rezepthinweisen.
Rezepthinweise

Garnelen vorbereiten:

Am besten du folgst dieser Video-Anleitung.

Sushi vorbereiten:

Hier ein leichtes Rezept für leckere Maki Sushi.

Du möchtest gleich die passenden Zutaten einkaufen? Dann werden dir meine Empfehlungen hoffentlich helfen:

✔ Tempurako – japanische Tempurateigmischung (von Nippn, bei uns im Onlineshop erhältlich)

✔ Sesamöl (von Kadoya, bei uns im Shop erhältlich)

✔ Hon Tsuyu – Tentsuyu Dipping Sauce (von Kikkoman, bei uns im Shop erhältlich)

Alle Zutaten sind auch in unserem beliebten Kochset für Tempura enthalten!

Die besten Beilagen für Tempura selber zubereiten:

Japanischen Klebreis kochen – Rezept

Traditionelle Miso Suppe zubereiten – Rezept