Matcha Butter Mochi selber machen: Hawaiianischer Mochi Kuchen mit Grüntee

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Wenn du regelmäßig Matcha trinkst, kennst du das vielleicht: Irgendwann sammelt sich mehr Matcha im Schrank an, als man tatsächlich für Tee oder Latte verbraucht. Genau deshalb bin ich immer auf der Suche nach Rezepten, bei denen Matcha die Hauptrolle spielen darf. Nach Matcha Latte, Matcha Eis und verschiedenen Kuchenrezepten war irgendwann Matcha Butter Mochi an der Reihe und schon nach dem ersten Versuch wusste ich, dass dieses Rezept einen festen Platz auf 1mal1japan bekommen würde.

Matcha Butter Mochi Rezeptbild

Matcha Butter Mochi verbindet die besondere Konsistenz eines hawaiianischen Butter Mochi mit dem feinen Aroma von japanischem Matcha. Außen entsteht eine leicht knusprige Kruste, während das Innere weich, saftig und angenehm chewy bleibt. Die leichte Herbe des Matcha harmoniert wunderbar mit der Süße des Teigs und der milden Kokosnote. Dadurch wirkt der Kuchen trotz seines vergleichsweise hohen Zuckeranteils überraschend ausgewogen und nicht zu schwer.

Besonders spannend finde ich, dass Matcha Butter Mochi eigentlich zwei Küchen miteinander verbindet. Die Grundlage stammt aus Hawaii, wo Butter Mochi seit Jahrzehnten zu den beliebtesten hausgemachten Süßspeisen gehört. Der Matcha bringt wiederum eine typisch japanische Note ins Spiel und passt geschmacklich so gut dazu, als wäre diese Kombination schon immer vorgesehen gewesen. Wenn du Matcha magst und gleichzeitig die besondere Textur von Mochi liebst, solltest du dieses Rezept unbedingt ausprobieren.

Was ist Matcha Butter Mochi?

Matcha Butter Mochi ist eine Variante des beliebten hawaiianischen Butter Mochi. Die Grundlage bilden Klebreismehl, Kokosmilch, Butter, Eier und Zucker. Durch die Zugabe von Matcha erhält der Kuchen seine charakteristische grüne Farbe sowie das leicht herbe, angenehm erdige Aroma, das viele bereits von Matcha Tee oder Matcha Latte kennen.

Anders als klassische Rührkuchen entsteht hier keine lockere Krume. Stattdessen sorgt das Klebreismehl für die typische elastische und leicht zähe Konsistenz, die an japanische Mochi erinnert. Genau diese besondere Textur macht Butter Mochi so beliebt. Viele beschreiben ihn als eine Mischung aus Kuchen, Pudding und Mochi und tatsächlich trifft diese Beschreibung die Konsistenz erstaunlich gut.

Matcha Butter Mochi in Nahaufnahme

Während klassischer Butter Mochi vor allem durch Butter und Kokosmilch geprägt wird, bringt Matcha eine zusätzliche Geschmacksdimension ins Rezept. Die feinen Bitterstoffe gleichen die Süße aus und verleihen dem Kuchen mehr Tiefe. Dadurch eignet sich Matcha Butter Mochi besonders gut für alle, die Matcha nicht nur trinken, sondern auch beim Backen einsetzen möchten.

Gut zu wissen: Japan & Hawaii

Butter Mochi gehört heute zu den bekanntesten Süßspeisen Hawaiis. Entstanden ist das Rezept durch die starke japanische Einwanderung ab dem späten 19. Jahrhundert. Viele Familien brachten ihre Koch- und Backtraditionen mit auf die Inseln und kombinierten sie mit lokalen Zutaten. Aus japanischem Mochi, westlichen Kuchentechniken und Kokosmilch entwickelte sich schließlich Butter Mochi. Die Matcha Variante schließt gewissermaßen den Kreis und bringt mit grünem Tee wieder eine typisch japanische Zutat zurück in dieses hawaiianische Gebäck.

Matcha Butter Mochi selber machen: So geht’s

Matcha Butter Mochi gehört zu den einfachsten Möglichkeiten, Matcha in einem Gebäck zu verwenden. Der Teig wird in wenigen Minuten zusammengerührt und kommt anschließend direkt in den Ofen. Gerade weil das Rezept so unkompliziert ist, spielen einige kleine Details eine wichtige Rolle. Entscheidend sind vor allem die richtige Verarbeitung des Matchas, das schonende Verrühren des Teigs und ausreichend Zeit zum Auskühlen.

Im Mittelpunkt stehen zwei Zutaten: Klebreismehl und Matcha. Das Klebreismehl sorgt für die typische Mochi Konsistenz, während Matcha dem Kuchen seine intensive grüne Farbe und das leicht herbe Aroma verleiht. Zusammen mit Kokosmilch und Butter entsteht ein Gebäck, das außen leicht knusprig wird und innen angenehm weich und elastisch bleibt. Die feine Bitternote des Matchas bildet dabei einen spannenden Kontrast zur Süße des Teigs.

Die wichtigsten Komponenten für Matcha Butter Mochi:

  • Das Klebreismehl: Klebreismehl (im Shop ansehen), häufig auch Mochiko oder Sweet Rice Flour genannt, sorgt für die typische elastische Konsistenz. Es unterscheidet Butter Mochi deutlich von klassischen Kuchen und verleiht ihm den charakteristischen „Mochi Biss“. Normales Reismehl oder Weizenmehl können diese Textur nicht erzeugen.
  • Der Matcha: Matcha (im Shop ansehen) bringt nicht nur die intensive grüne Farbe ins Gebäck, sondern auch sein unverwechselbares Aroma. Die leicht herben und pflanzlichen Noten harmonieren hervorragend mit der Süße des Teigs. Damit sich der Matcha gleichmäßig verteilt, wird er zunächst in die warme Butter eingerührt.
  • Die Kokosmilch: Kokosmilch sorgt für Saftigkeit und eine dezente tropische Note. Gleichzeitig mildert sie die leichte Bitterkeit des Matchas und sorgt dafür, dass der Kuchen auch nach dem Backen
FUJIMAN Klebreismehl Titelbild

Klebreismehl 940g (glutinous), Fujiman

Klebreismehl für Mochi, Dango & japanische Desserts . Dieses Klebreismehl von Fujiman besteht aus fein gemahlenem Rundkornreis und sorgt für die typische weiche, elastische Textur…

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So funktioniert’s:

Zunächst wird die Butter geschmolzen und mit dem gesiebten Matcha verrührt. Dadurch lösen sich mögliche Klümpchen auf und das Aroma verteilt sich später gleichmäßig im Teig. Anschließend werden Eier, Zucker, Kokosmilch, Milch und die Matcha Butter miteinander verrührt. Wichtig ist dabei, die Zutaten nur sanft zu vermischen und nicht schaumig aufzuschlagen.

Danach werden Klebreismehl, Backpulver und Salz portionsweise eingearbeitet, bis ein glatter, dickflüssiger Teig entsteht. Dieser wird in eine mit Backpapier ausgelegte Form gefüllt und mit Sesam bestreut. Durch leichtes Klopfen der Form auf die Arbeitsfläche entweichen eingeschlossene Luftblasen und die Oberfläche wird gleichmäßiger.

Matcha Butter Mochi Schritt für Schritt selber machen

Während des Backens entwickelt der Kuchen seine typische Struktur. Die Oberfläche wird leicht goldbraun und die Ränder karamellisieren, während das Innere weich und elastisch bleibt. Nach dem Backen sollte Matcha Butter Mochi zunächst kurz in der Form ruhen und anschließend vollständig auskühlen. Erst dabei entwickelt sich die endgültige Konsistenz.

Direkt aus dem Ofen wirkt der Kuchen oft noch sehr weich und lässt sich kaum sauber schneiden. Nach dem Auskühlen wird die Struktur deutlich fester und erhält die charakteristische Mochi Textur. Danach kann der Kuchen problemlos in gleichmäßige Stücke geschnitten und serviert werden.

Beliebte Varianten von Butter Mochi

Butter Mochi lässt sich hervorragend abwandeln und an den eigenen Geschmack anpassen. Besonders beliebt sind Matcha Butter Mochi, Schwarzer Sesam Butter Mochi und Schokoladen Butter Mochi. In Hawaii findet man außerdem häufig Varianten mit Kokosraspeln, Macadamianüssen oder Ube, einer violetten Süßkartoffel von den Philippinen. Die Grundlage bleibt dabei immer gleich: Klebreismehl sorgt für die typische Mochi Konsistenz, während zusätzliche Zutaten dem Kuchen ihren eigenen Charakter verleihen.

Was passt gut zu Matcha Butter Mochi?

Matcha Butter Mochi wird oft ganz unkompliziert serviert. Die Kombination aus der leicht knusprigen Kruste, der elastischen Mochi Textur und dem feinen Matcha Aroma macht den Kuchen bereits für sich zu einem besonderen Genuss. Durch die dezente Bitterkeit des grünen Tees wirkt er zudem etwas weniger süß als die klassische Variante und passt hervorragend zu warmen oder kalten Getränken.

Typische Begleiter sind:

  • Kaffee oder Cold Brew Mugicha
  • Hojicha (gerösteter japanischer Grüntee)
  • Genmaicha (Grüntee mit geröstetem Reis)
  • Iced Matcha Latte
  • Frische Früchte wie Erdbeeren, Ananas oder Mango

Die leicht herben Noten des Matchas harmonieren besonders gut mit fruchtigen Aromen und gerösteten Tees. Dadurch eignet sich Matcha Butter Mochi nicht nur als Nachmittagsgebäck, sondern auch als Dessert nach einem asiatisch inspirierten Essen.

Hast du Fragen oder möchtest du deine Erfahrungen teilen? Wie gefällt dir dieses Matcha Butter Mochi? Hast du es ganz klassisch mit Matcha und Sesam gebacken oder vielleicht eine eigene Variante mit Kokosraspeln, schwarzem Sesam oder zusätzlichem Matcha ausprobiert? Ich freue mich auf deinen Kommentar und wünsche dir viel Freude beim Backen und Genießen.

Matcha Butter Mochi Rezeptbild

Matcha Butter Mochi

16 Stücke | 90 Minuten | 314 kcal

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Matcha Butter Mochi verbindet die typische Mochi Textur mit dem feinen Aroma von japanischem Matcha. Außen leicht knusprig, innen weich und elastisch, entsteht ein besonderer Kuchen aus Klebreismehl, Kokosmilch und grünem Tee. Einfach zubereitet und perfekt zu Kaffee oder Tee.


Zutaten (1 Kuchen = 16 Stück)

4 Eier (M)
300 g Zucker
400 ml Kokosmilch (vollfett)
200 ml Milch
120 g Butter
450 g Klebreismehl (im Shop ansehen)*
20 g Matcha (im Shop ansehen)*
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
2 EL Sesam (für die Oberfläche) (im Shop ansehen)*


Zubereitung (90 Minuten)

Matcha Butter Mochi Zutaten

1. Schritt

Zutaten für den Matcha Butter Mochi bereitlegen und den Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.


Matcha Butter Mochi Schritt 2 Backform vorbereiten

2. Schritt

Eine rechteckige Auflaufform oder Backform (ca. 20 × 30 cm) mit Backpapier auslegen. Die Seiten des Backpapiers dabei leicht einschneiden, damit es sich sauber an die Form anpasst und keine Falten schlägt.


Matcha Butter Mochi Schritt 3 Butter mit Matcha schmelzen

3. Schritt

Die 120 g Butter in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze schmelzen. Die Butter sollte flüssig, aber nicht heiß sein. Falls sie zu warm geworden ist, kurz abkühlen lassen. 20 g Matcha durch ein feines Sieb direkt in die warme Butter geben und glatt verrühren. So verteilt sich der Matcha besser und wird nicht klumpig.


Matcha Butter Mochi Schritt 4 Eier mit Zucker verrühren

4. Schritt

Die 4 Eier mit den 300 g Zucker in einer großen Schüssel verrühren. Dabei nur vermischen und nicht schaumig aufschlagen.


Matcha Butter Mochi Schritt 5 Matcha, Kokosmilch und Milch hinzufügen

5. Schritt

Die geschmolzene Matcha-Butter, 400 ml Kokosmilch und 200 ml Milch zugeben und alles sanft glattrühren. Wichtig: Nicht schaumig schlagen und möglichst wenig Luft in den Teig einarbeiten.


Matcha Butter Mochi Schritt 6 Teig herstellen

6. Schritt

Die Prise Salz hinzufügen. Anschließend 450 g Klebreismehl mit 1 TL Backpulver kurz vermischen und in drei Portionen nach und nach unterrühren. Erst die erste Portion vollständig einarbeiten, dann die zweite und schließlich die dritte. So entsteht ein glatter, dickflüssiger Teig ohne Klümpchen.


Matcha Butter Mochi Schritt 7 Teig in Form füllen und mit Sesam bestreuen

7. Schritt

Den Teig in die vorbereitete Form gießen. Die 2 EL Sesam gleichmäßig auf der Oberfläche verteilen. Die Form einige Male vorsichtig auf die Arbeitsfläche klopfen, damit eingeschlossene Luftblasen entweichen.


Matcha Butter Mochi Schritt 8 Kuchen backen

8. Schritt

Den Matcha Butter Mochi im vorgeheizten Ofen etwa 60 Minuten backen, bis die Oberfläche gesetzt ist und die Ränder leicht karamellisieren. Bei der Stäbchenprobe dürfen noch wenige feuchte Krümel am Holzstäbchen haften, flüssiger Teig sollte jedoch nicht mehr vorhanden sein.


Matcha Butter Mochi Fertig

9. Schritt

Den Kuchen nach dem Backen etwa 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Anschließend mithilfe des Backpapiers aus der Form heben und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Das Backpapier kann dabei zunächst am Kuchen bleiben. Direkt nach dem Backen ist Butter Mochi noch sehr weich und lässt sich schlecht schneiden. Erst nach dem vollständigen Auskühlen in 16 gleichmäßige Stücke schneiden, das Backpapier entfernen und servieren.


Matcha Butter Mochi Titelbild

Hast du Lust auf noch mehr süße Inspirationen aus Japan, die gut in den Nachmittag oder als Dessert passen?

Hast du das Rezept schon ausprobiert? Lasst es mich in den Kommentaren wissen, ich bin schon ganz gespannt, von euch zu hören.

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