Chicken Teriyaki: Japanisches Teriyaki Hähnchen mit Reis einfach selber machen

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Chicken Teriyaki kennst du bestimmt von der Speisekarte, vielleicht gehört es sogar zu den Gerichten, die du beim Japaner immer wieder bestellst. Aber warum auf den nächsten Restaurantbesuch warten, wenn du es mit einer Pfanne und ein paar japanischen Grundzutaten auch selbst machen kannst? Ich mag besonders die Kombination aus saftigem Hähnchen und der süß-salzigen Teriyaki Glasur; dazu eine Schale Reis, und für mich braucht es gar nicht mehr viel. Für meine Version verwende ich Hähnchenschenkelfleisch und etwas frischen Ingwer, dazu kommen Salat und Cherrytomaten auf den Teller. Ich zeige dir, wie du das Fleisch goldbraun anbrätst und anschließend glasierst, ohne langes Marinieren und mit vorbereiteter Sauce in etwa 30 Minuten.

Japanisches Teriyaki Hähnchen mit extra Sauce für den Reis

Was ist Chicken Teriyaki?

Chicken Teriyaki ist ein japanisches Gericht aus gebratenem Hähnchen, das anschließend mit einer süß-salzigen Teriyaki Sauce glasiert wird. Spannend finde ich, dass Teriyaki (照り焼き) ursprünglich gar nicht die Sauce bezeichnet, sondern die Zubereitungsart: „Teri“ bedeutet Glanz, „yaki“ steht für Braten oder Grillen. Das Hähnchen wird also nicht einfach mit Sauce serviert, sondern beim Garen damit überzogen, bis die Oberfläche den charakteristischen Glanz bekommt.

Die klassische Teriyaki Würze besteht aus Sojasauce, Mirin, Sake und Zucker. Sojasauce bringt die salzige, herzhafte Grundlage mit, während Mirin und Zucker für Süße und Glanz sorgen. Beim Einkochen entsteht daraus die Glasur, die am Fleisch haftet. Zusätze wie Ingwer oder Knoblauch sind mögliche Abwandlungen, gehören aber nicht zwingend in jede Teriyaki Sauce.

Für die japanische Pfannenvariante wird häufig ausgelöstes Hähnchenschenkelfleisch mit Haut verwendet. Es bleibt beim Braten saftig und lässt sich anschließend gut glasieren. Eine lange Marinierzeit ist dafür nicht nötig: Zuerst bekommt das Fleisch in der Pfanne Farbe, danach kommt die Sauce hinzu. Genau solche Gerichte mag ich an der japanischen Küche – wenige Grundzutaten, aber die Reihenfolge macht einen Unterschied.

Gut zu wissen:

Übrigens ist Teriyaki keineswegs auf Hähnchen beschränkt. Auch Fisch wird in Japan auf diese Weise zubereitet, beispielsweise Gelbschwanzmakrele oder Lachs. Und beim Chicken Teriyaki muss es nicht immer die Reisschale sein: Mit Salat, japanischer Mayonnaise und etwas Shichimi wird daraus auch ein Teriyaki-Sandwich. Für dieses Rezept bleibe ich aber bei meiner Kombination mit Reis, Salat und Cherrytomaten.

Chicken Teriyaki selber machen: So geht’s

Chicken Teriyaki sieht mit seiner glänzenden Glasur auf dem Teller ziemlich beeindruckend aus, ist aber überraschend unkompliziert zuzubereiten. Eine lange Marinierzeit brauchst du nicht. Entscheidend sind vielmehr ein paar kleine Schritte: Das Hähnchen sollte möglichst gleichmäßig dick sein, bekommt zunächst in der Pfanne ordentlich Farbe und wird erst anschließend mit der Teriyaki Sauce glasiert. Auch bei der japanischen Zubereitung wird das Fleisch typischerweise direkt gebraten und nicht vorher stundenlang mariniert.

Chicken Teriyaki – japanisches Teriyaki Hähnchen mit Reis

Die wichtigsten Zutaten für Chicken Teriyaki

  • Hähnchenschenkelfleisch: Für Chicken Teriyaki nehme ich am liebsten ausgelöste Hähnchenschenkel, möglichst mit Haut. Sie bleiben beim Braten saftiger als Brustfilet und vertragen die kräftige Hitze in der Pfanne sehr gut. Dickere Stellen schneide ich etwas ein und klappe sie auf, damit das Fleisch überall ungefähr gleich dick ist und gleichmäßig gart.
  • Teriyaki Sauce: Sie sorgt für den typisch süß-salzigen Geschmack und den schönen Glanz. Du kannst eine fertige Sauce verwenden oder meine Teriyaki Sauce ganz einfach selber machen. Die klassische japanische Grundlage besteht aus Sojasauce, Mirin, Sake und Zucker.
  • Katakuriko und Weizenmehl: Ich wende das Hähnchen vor dem Braten ganz dünn in einer Mischung aus Katakuriko und Mehl. Wichtig ist wirklich dünn: Es soll keine Panade entstehen. Katakuriko hilft dabei, dass die Teriyaki Glasur später gut am Fleisch haftet.
  • Ingwer: Etwas frisch geriebener Ingwer bringt Frische und eine leichte Schärfe in die Sauce. Er gehört nicht zwingend zur klassischen Teriyaki Grundmischung, ist aber eine schöne Ergänzung!
Chicken Teriyaki Schritt für Schritt selber machen

So funktioniert’s:

Zuerst wird das Hähnchenschenkelfleisch vorbereitet, dünn mit Mehl und Katakuriko bestäubt und in der Pfanne goldbraun angebraten. Überschüssiges Fett kommt anschließend aus der Pfanne – so wird die Teriyaki Sauce später nicht fettig und kann das Fleisch besser überziehen.

Erst jetzt kommt die mit Ingwer verfeinerte Teriyaki Sauce dazu. Während sie langsam reduziert, wird das Hähnchen immer wieder damit übergossen, bis eine schöne glänzende Glasur entsteht. Die Sauce dabei nicht zu stark einkochen lassen: Sie dickt auch nach dem Ausschalten noch etwas nach.

Mein Tipp: Etwas Sauce für den Reis übrig lassen

Ich lasse die Teriyaki Sauce bewusst nicht vollständig zu einer dicken Glasur reduzieren. Sie soll das Hähnchen schön überziehen, aber noch flüssig genug sein, dass am Ende etwas davon über den Reis gegeben werden kann. Ist sie in der Pfanne doch einmal zu dick geworden, einfach einen kleinen Schluck Wasser dazugeben und kurz verrühren.

Chicken Teriyaki mal anders servieren

Mit einer Schale frisch gekochtem japanischem Reis ist Chicken Teriyaki für mich schon ein richtig schönes, unkompliziertes Essen. Aber das fertig glasierte Hähnchen lässt sich noch für einiges mehr verwenden.

Besonders praktisch ist eine Teriyaki Bowl: Reis in eine Schüssel geben, das Hähnchen in Streifen schneiden und mit Gemüse, Frühlingszwiebeln und etwas Shichimi darauf anrichten. Auch für ein Bento eignet sich Chicken Teriyaki sehr gut, gerade wenn vom Abendessen noch etwas übrig geblieben ist.

Und wenn du einmal etwas anderes ausprobieren möchtest, kannst du daraus sogar ein Teriyaki Chicken Sandwich machen. Kombiniere dafür das Hähnchen unter anderem mit Salat, japanischer Mayonnaise und Shichimi.

Teriyaki Chicken in Streifen mit Frühlingszwiebeln

Meine Tipps für richtig gutes Chicken Teriyaki

  • Hähnchen gleichmäßig dick vorbereiten: Besonders Hähnchenschenkel sind nicht überall gleich dick. Die kräftigeren Stellen deshalb einschneiden und etwas auseinanderklappen. So gart das Fleisch gleichmäßiger.
  • Die Mehlschicht wirklich dünn halten: Überschüssige Mehl-Stärke-Mischung gut abklopfen. Wir möchten eine feine Hülle und keine Panade.
  • Das Hähnchen beim Braten in Ruhe lassen: Gerade auf der Hautseite nicht ständig bewegen. So kann die Oberfläche schön goldbraun werden.
  • Überschüssiges Fett entfernen: Bevor die Teriyaki Sauce in die Pfanne kommt, überschüssiges Fett und dunkle Rückstände entfernen. Das sorgt für eine schönere Glasur.
  • Sauce nicht zu lange einkochen: Wird sie zu dick, klebt sie zwar wunderbar am Hähnchen, aber für den Reis bleibt nichts mehr übrig. Lieber etwas früher die Hitze ausschalten.

Chicken Teriyaki vorbereiten & aufbewahren

Wenn es schnell gehen soll, kannst du einiges vorbereiten: Die Teriyaki Sauce lässt sich bereits vorher zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Auch das Hähnchen kannst du schon zurechtschneiden und den Ingwer reiben. Mit Mehl und Katakuriko würde ich das Fleisch allerdings erst unmittelbar vor dem Braten bestäuben.

Chicken Teriyaki lässt sich mit vorbereiteter Teriyaki Sauce in etwa 30 Minuten zubereiten.

Reste des fertigen Chicken Teriyaki kannst du gut verschlossen im Kühlschrank bis zu drei Tagen aufbewahren. Beim erneuten Erwärmen wird die Oberfläche zwar nicht mehr genauso wie frisch aus der Pfanne, geschmacklich eignet sich das Hähnchen aber weiterhin sehr gut für Reis oder ein schnelles Bento.

Was passt gut zu Chicken Teriyaki?

In meinem Rezept serviere ich das Chicken Teriyaki ganz unkompliziert mit japanischem Reis, frischem Salat und Cherrytomaten. Gerade etwas Frisches passt für mich sehr gut zur kräftigen, süß-salzigen Glasur.

Wenn du daraus ein etwas größeres japanisches Essen machen möchtest, passen außerdem:

  • Japanischer Gurkensalat – frisch und leicht zur kräftigen Teriyaki Sauce
  • Miso Suppe – ein unkomplizierter japanischer Klassiker dazu
  • Gomaae – Gemüse mit einem nussigen Sesamdressing
  • Tsukemono – eingelegtes Gemüse für etwas Säure und Frische

Auch Reis, Misosuppe sowie leichte Gemüse- und Salatbeilagen gehören zu den empfohlenen Kombinationen für Chicken Teriyaki.

Ich hoffe, du probierst Chicken Teriyaki einmal selbst aus. Es ist für mich genau die Art von japanischem Rezept, die zeigt, dass man für viele bekannte Gerichte weder besondere Kochkünste noch einen Restaurantbesuch braucht. Mit ein paar japanischen Grundzutaten und einer Pfanne steht hier in etwa 30 Minuten ein richtig schönes Essen auf dem Tisch.

Und wenn du Teriyaki genauso gerne magst wie ich, lohnt es sich, die Teriyaki Sauce einmal selbst zu machen. Dann steht dem nächsten Teriyaki Abend eigentlich nichts mehr im Weg.

Ich wünsche dir viel Freude beim Kochen und natürlich beim Probieren! ♡

Japanisches Teriyaki Hähnchen mit extra Sauce für den Reis

Chicken Teriyaki

2 Portionen | 30 Minuten | 970 kcal

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Chicken Teriyaki ist einer dieser japanischen Klassiker, die fast jeder kennt und die sich überraschend einfach auch zuhause zubereiten lassen. Saftiges Hähnchenschenkelfleisch wird goldbraun angebraten und anschließend mit einer süß-salzigen Teriyaki Sauce glasiert. Dazu gibt es japanischen Reis und etwas frisches Gemüse: Unkompliziert, schnell und richtig lecker.


Zutaten (2 Portionen)

Für das Hähnchen:
400 g Hähnchenschenkelfleisch (ohne Knochen und möglichst mit Haut)
150 ml Teriyaki Sauce, selbstgemacht (zum Rezept) oder gekauft (im Shop ansehen)*
50 g Katakuriko (Kartoffelstärke) (im Shop ansehen)*
50 g Weizenmehl Type 405
1 TL Ingwer (frisch gerieben)
½ TL Salz
2 EL neutrales Öl (zum Beispiel Rapsöl)

Zum Servieren:
2 Portionen japanischer Reis (zum Rezept) (im Shop ansehen)*
1 Frühlingszwiebel
1 Handvoll Cherrytomaten
einige Salatblätter
optional Shichimi Togarashi (im Shop ansehen)*

Nützliche Hilfsmittel:
Japanische Reibe (im Shop ansehen)
Santoku Messer (im Shop ansehen)
Yukihira Topf (im Shop ansehen)


Zubereitung (ca. 30 Minuten)

Chicken Teriyaki Schritt 1 Zutaten und Beilagen vorbereiten

1. Schritt

Alle Zutaten für das Chicken Teriyaki bereitlegen und auf Vollständigkeit prüfen. Die 150 ml Teriyaki Sauce gegebenenfalls vorbereiten (zum Rezept). Den Reis nach Packungsanleitung beziehungsweise im Reiskocher zubereiten (zum Rezept). Die Frühlingszwiebel waschen und in feine Ringe schneiden. Die Cherrytomaten waschen und halbieren. Die Salatblätter waschen, gut abtropfen lassen und bis zum Servieren beiseitestellen.


Chicken Teriyaki Schritt 2 Hähnchenschenkelfleisch einschneiden und aufklappen

2. Schritt

Die 400 g Hähnchenschenkelfleisch waschen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Dickere Stellen auf der Fleischseite mit einem scharfen Messer einschneiden und vorsichtig aufklappen, sodass die Stücke möglichst gleichmäßig dick sind. Dabei nicht vollständig durchschneiden.
Tipp: Diese Vorbereitung hilft, dass das Hähnchen gleichmäßiger gart und dünnere Stellen nicht schon trocken werden, während dickere noch garen müssen.
Das Hähnchen mit ½ TL Salz würzen. Bei einer bereits sehr salzigen Teriyaki Sauce etwas weniger verwenden.


Chicken Teriyaki Schritt 3 Hähnchen mit Mehl und Katakuriko bestäuben

3. Schritt

50 g Katakuriko und 50 g Weizenmehl in einer Schüssel oder einem tiefen Teller gründlich miteinander vermischen.
Die Fleischstücke in der Mehl-Stärke-Mischung wenden, bis sie rundherum dünn bedeckt sind. Überschüssiges Mehl sorgfältig abklopfen. Es soll nur eine feine Schicht am Fleisch haften, keine dicke Panade entstehen.


Chicken Teriyaki Schritt 4 Teriyaki Sauce mit Ingwer verrühren

4. Schritt

Den Ingwer schälen und fein reiben. 1 TL frisch geriebenen Ingwer mit den 150 ml Teriyaki Sauce verrühren und bereitstellen.


Chicken Teriyaki Schritt 5 Hähnchen auf der Hautseite goldbraun anbraten

5. Schritt

Eine große Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen und 2 EL Öl hineingeben. Das Hähnchen mit der Hautseite nach unten hineinlegen und etwa 6-7 Minuten braten, bis die Haut goldbraun ist.
Die Stücke möglichst wenig bewegen und die Bräunung im Blick behalten. Wird die Mehlhülle zu schnell dunkel, die Hitze etwas reduzieren.


Chicken Teriyaki Schritt 6 Hähnchen wenden und abtropfen lassen

6. Schritt

Das Hähnchen wenden und auf der Fleischseite weitere 2–3 Minuten braten. Anschließend aus der Pfanne nehmen und auf einem mit Küchenpapier ausgelegten Teller kurz abtropfen lassen.
Die Hitze ausschalten und überschüssiges Fett vorsichtig aus der Pfanne entfernen. Dunkle, verbrannte Mehlreste ebenfalls entfernen, bevor die Sauce dazukommt.


Chicken Teriyaki Schritt 7 Hähnchen mit Teriyaki Sauce glasieren

7. Schritt

Das Hähnchen zurück in die Pfanne legen und die vorbereitete Teriyaki-Ingwer-Sauce dazugeben. Bei mittlerer Hitze kurz aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren.
Das Fleisch gelegentlich wenden und mit einem Löffel immer wieder mit der Sauce übergießen, bis es rundherum glänzt und vollständig durchgegart ist.
Wichtig für extra Sauce: Nur so weit einkochen lassen, dass die Sauce das Hähnchen überzieht, aber noch gut vom Löffel fließt. Wird sie zu dick, esslöffelweise etwas Wasser unterrühren. Sobald das Fleisch gar ist und die Konsistenz passt, die Hitze ausschalten.


Chicken Teriyaki Schritt 8 Mit Reis, Salat und Cherrytomaten servieren

8. Schritt

Das Chicken Teriyaki kurz ruhen lassen und auf einem sauberen Brett nach Belieben in mundgerechte Streifen schneiden.
Den heißen Reis auf zwei Schalen oder Teller verteilen. Das Hähnchen darauf anrichten und die übrige Sauce aus der Pfanne über Fleisch und Reis geben. Salat und Tomaten danebenlegen, mit den Frühlingszwiebeln bestreuen und nach Geschmack etwas Shichimi Togarashi darübergeben.
Direkt servieren. Itadakimasu!


Saftiges Teriyaki Hähnchen mit glänzender Teriyaki-Glasur

Hast du Lust leckere japanische Beilagen zu deinem Chicken Teriyaki zu servieren? Hier unsere besten Rezepten:

Hast du das Rezept schon ausprobiert? Lasst es mich in den Kommentaren wissen, ich bin schon ganz gespannt, von euch zu hören.

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