Teppanyaki – 6 Tipps für den japanischen Grill

Titelbild_Teppanyaki

Teppanyaki steht nicht nur in Japan für exzellentes Essen bester Qualität, sondern auch für geselliges Beisammensein. Diese schonende und fettarme Kochmethode mithilfe des Teppan (dem japanischen Grill) lässt großen Freiraum beim Zubereiten verschiedenster Rezepte.

Vom Grillen einzelner Zutaten bis zu aufwendigen Gerichten ist alles möglich. Beliebte Zutaten für Teppanyaki sind Gemüse, Fisch, Meeresfrüchte und auch Fleisch – also alles, was der Kühlschrank hergibt.

Aber was ist eigentlich Teppanyaki und was ist ein Teppan? Ist das Kochen am Tischgrill wirklich japanisch? Und die wichtigste Frage: Wie grillt man richtig am Teppan?

Das und mehr erfährst du im Folgenden! Mit den leckeren Rezepten kannst du schnell und mit in deiner Umgebung verfügbaren Lebensmitteln authentisch Teppanyaki zubereiten. Und mit den 6 wichtigsten Tipps klappt von Kauf über Zubehör bis Reinigung auch in der Anwendung alles!

Fangen wir also gleich an!

Was dich hier erwartet:

Am Teppanyaki geht es immer heiß her.
Am Teppanyaki geht es immer heiß her. Quelle: 青江 / photoAC

Was ist Teppanyaki?

Teppan bedeutet wörtlich übersetzt soviel wie heiße Platte. Diese halbrunde, eiserne Teppanyaki Grillplatte wird traditionell in der Mitte eines Tischs platziert. In Restaurants und für zuhause werden heute gerne elektrisch, mit Induktion oder Gas betriebene Teppan verwendet.

Das Essen am Teppan wird vor den Augen der Gäste direkt am Tisch von einem Koch zubereitet und erinnert schnell an ein Showkochen. Es wird mit Besteck und Zutaten geworfen und aufwendige Figuren aus Lebensmitteln gebaut. Ein Besuch im Teppanyaki-ya lohnt sich immer.

Auf dem flachen Teppan werden dann gegrillte Gerichte, die Teppanyaki, zubereitet. Gerne verwendete Zutaten sind Gemüse (Zwiebeln, Möhren, Kohl und Lauch), Fisch und feines  Fleisch, also alles, was der Kühlschrank hergibt – aber dazu weiter unten mehr.

Gut zu wissen:Teppan = japanischer Grill oder Grillplatte; Teppanyaki = Grillgerichte.


Auf dem Teppan werden die Teppanyaki-Gerichte gegrillt, hier Steak.
Auf dem Teppan werden die Teppanyaki-Gerichte gegrillt, hier Steak. Quelle: Norio NAKAYAMA

Nicht zu verwechseln ist ein Teppan mit einem Hibachi, einem mobilen Holzkohlegrill mit einem Rost als Grillfläche. Obwohl im heutigen Sprachgebrauch beide Varianten gerne als Synonyme verwendet werden. Auf dem Hibachi werden meistens größere Zutaten wie Steak gegrillt.

Das Kochen beziehungsweise Grillen auf dem japanischen Grill bringt viele Vorteile mit sich: Teppanyaki Gerichte werden fettarm und schonend gegrillt.

Teppanyaki ist ideal, um gesund und fettarm zu kochen.
Teppanyaki ist ideal, um gesund und fettarm zu kochen. Quelle: 紺色らいおん

Weiterhin kann der Garpunkt auch für einen Kochanfänger gut überprüft und abgepasst werden. Auch das Saubermachen ist kinderleicht und schnell gemacht. Besonders in Gesellschaft macht das Kochen am Teppan richtig Spaß, da jeder Gast mit am Tisch sitzt und die Zutaten und Garzeit selbst bestimmen kann – außerdem steht niemand einsam in der Küche vor dem Herd.

Sehr beliebte Gerichte vom Teppan sind in Japan Okonomiyaki, Monjayaki und Yaki-Nudeln – um nur ein paar Beispiele zu nennen – die Rezepte findest du weiter unten im Beitrag.

Eine kurze Geschichte der Teppanyaki Gerichte.

(Kapitel überspringen)

Die Ursprünge des japanischen Tischgrills sind heute nicht mehr bekannt. Doch gibt es eine, wenn auch nicht beweisbare, aber sehr lustige Herkunftsgeschichte: Ich habe gelesen, dass das heute in Japan gerne zelebrierte Kochen am Teppan ursprünglich aus Spanien oder besser von spanischen Piraten stammt.

Da Piraten an Bord meist keinen Luxus genossen und noch nicht einmal Töpfe oder Pfannen besaßen, kochten sie auf über Feuer erhitzen Eisenplatten. Spanische Piraten besegelten den gesamten Globus und brachten so vor 500 Jahren diese Zubereitungsvariante nach Japan – Teppanyaki, Kochen auf einer heißen Platte.

Beweisbar ist, dass im Jahr 1945 in Japan das erste Restaurant für Teppanyaki Speisen eröffnete – das Misono in Kobe. Zu Anfang wurden dort Steakhouse-ähnliche Gerichte angeboten, also vor allem gegrilltes Fleisch.

Besonders zu Beginn wurden als Teppanyaki vor allem Fleischgerichte angeboten.
Besonders zu Beginn wurden als Teppanyaki vor allem Fleischgerichte angeboten. Quelle: きなこもち / photoAC

Das Grillen vor den Augen der Gäste entwickelte sich alsbald zu einem echten Showkochen, das Präzision und Artistik miteinander vereint. So schaffte es das Restaurant zu viel Aufmerksamkeit, aber vor allem im Ausland.

Im klassischen Teppanyaki-ya sitzen die Gäste um einen Tisch mit heißer Grillplatte herum.
Im klassischen Teppanyaki-ya sitzen die Gäste um einen Tisch mit heißer Grillplatte herum. Quelle: Angelina Earley

Bis heute sind Teppanyaki Restaurants, die Fleisch zubereiten, in Japan eher selten anzutreffen. Viel eher sind sie in der Form in Amerika und Europa zu finden, wo sie als traditionell japanische Küche vermarktet werden. Spezialisierte Lokale, die zum Beispiel ausschließlich Okonomiyaki anbieten, gibt es dagegen in Japan gefühlt an jeder Ecke.

1. Welchen japanischen Grill sollte ich am besten kaufen?

Bekannt sind Teppan aus den entsprechenden Restaurants, den Teppanyaki-ya. Dort sind diese mit in den Gästetisch fest integriert oder als Zubereitungsfläche in den Tresen eingebaut. In den meisten japanischen Haushalten und über die Ländergrenzen hinaus befinden sich mobile Heiz- beziehungsweise Grillplatten.

Auch in Deutschland nimmt die Beliebtheit der heißen Platten immer mehr zu. Die fettarme und schonende Kochmethode stößt zunehmend auf Begeisterung auch im Privaten und nicht nur beim Restaurantbesuch.

Die Auswahl an Modellen und Ausführungen für den Hausgebrauch ist nahezu endlos – unterschieden wird in Form, Größe, Einbau und Qualität (und wahrscheinlich noch vieles mehr).

Am eindrucksvollsten ist natürlich ein im Tisch eingelassener Teppan aus Edelstahl. Aber dafür braucht es viel Zuneigung zur japanischen Küche, denn an Platz und Geld sollte es dann nicht mangeln.

Für den durchschnittlichen Gelegenheitsnutzer kommt da eher ein preisgünstigeres Modell in Frage: den japanischen Tischgrill, der AUF den Tisch gestellt wird – auch bekannte Varianten oder Alternativen sind heiße Platten oder Raclettes.

Die Hitze wird bei japanischen Grillplatten durch Strom oder Gas erzeugt.

Elektrisch betriebene Teppan sind toll für den Innengebrauch, auf Gas basierende Teppan sind für den Outdoorbereich zu empfehlen.


Mein japanischer Tischgrill ist ein keramikbeschichtetes Modell mit elektrischer Wärmeerzeugung.
Mein japanischer Tischgrill ist ein keramikbeschichtetes Modell mit elektrischer Wärmeerzeugung.

Worauf beim Kauf eines Teppan unbedingt achten?

Die vielen, vielen Varianten des Teppanyaki Grill machen eine richtige und durchdachte Wahl schwer, aber auch umso wichtiger.

Die folgenden 5 Eckdaten für den perfekten Teppan solltest du beachten:

Wärmezufuhr: Strom (für Indoor) / Induktion (auch Aufsätz auf Glaskeramik erhältlich) / Gas (für Outdoor, auch Aufsätz für Gasherde oder Grills erhältlich)

Beschichtung: rostfreier Edelstahl (kratzfest) / Teflon-Beschichtung / Keramik

Aufheizzeit: schnelle Aufheizzeit (bei Teflon) vs. lange Wärmespeicherfähigkeit (bei Edelstahl)

Temperaturregelung: sollte unbedingt vorhanden sein

Stand: Modell mit Füßen sind empfehlenswert

Also Augen auf beim Teppanyaki Kauf!

Welche Teppanyaki sind zu empfehlen?

(1) Für den Indoorbereich mit elektrischer Wärmezufuhr:

(2) Für den Outdoorbereich als separate Aufsatzplatte für einen Grill:

2. Benötige ich spezielles Zubehör, um japanisch zu grillen?

Grundsätzlich ist es möglich am japanischen Tischgrill für den häuslichen Gebrauch auch mit nicht-passendem Zubehör zu kochen. Dabei sind Utensilien zum Beispiel aus Holz empfehlenswert.

Sollte aber ein traditioneller Teppan aus Edelstahl mit hohe Hitzeeinstellungen in die engere Auswahl kommen, ist spezielles Zubehör zu empfehlen. Dabei ist es wichtig, dass diese hitzebeständig ist – Utensilien aus Edelstahl sind in jedem Fall vorzuziehen.

Die 3 wesentlichen Teppan Kochutensilien sind:

  1. Spachtel
  2. Winkelplatte
  3. Garglocke

Spachtel

Ein sehr wichtiges Zubehör ist der Spachtel. Dieser wird zum Wenden und Zerteilen der Zutaten verwendet. Auch ist es möglich, während und nach dem Kochprozess mit diesem den Teppan zu reinigen. Modell aus Edelstahl kosten circa 20 Euro (von Rösle auf Amazon* kaufen).

Mit den Spachteln werden Zutaten am Teppan zerkleinert.
Mit den Spachteln werden Zutaten am Teppan zerkleinert. Quelle: City Foodsters

Winkelpalette

Neben dem Spachtel in der einen Hand wird mit der Winkelpalette in der anderen Hand wird Wenden und Servieren größerer Zutaten mit diesem Zubehör ganz leicht. Mit der Winkelpalette können auch flüssige Zutaten – wie Öle – gut verteilt werden. Auch hier sind bei Edelstahlprodukten mit Preise um 20 Euro zu rechnen (von Rösle auf Amazon* kaufen)

Garglocke

Mit der Garglocke ist es am Teppan möglich, dass Gemüse, Fisch oder Fleisch (zum Beispiel Lachs oder Steak) im eigenen Saft dünsten kann. Dazu wird diese über die auf dem Grill befindlichen Zutaten gestülpt und einfach abgewartet. Mit der Glocke wird eine gleichmäßige Hitzeverteilung um das Gargut sichergestellt, sodass es gleichmäßig durchgart. Garglocken aus Edelstahl liegen bei ungefähr 20 bis 40 Euro (von Kitchen Craft auf Amazon* kaufen).

Mit Winkelpaletten und der Garglocke wird die Zubereitung am Teppan noch vielfältiger.
Mit Winkelpaletten und der Garglocke wird die Zubereitung am Teppan noch vielfältiger. Quelle: DozoDomo

3. Welche Zutaten, Öle und Saucen brauche ich für ein Teppanyaki Menü?

Viele der international ansässigen Teppanyaki-ya (auf Teppanyaki Gerichte spezialisierte Lokale) in Japan konzentrieren sich auf das Anbieten von auf dem Teppan gegrilltem Fleisch (meistens Rindfleisch). Sie sind meist in der Nähe großer Hotels zu finden und sehr teuer. Doch werden in japanischen Restaurants vielmehr vollständige Menüs angeboten mit Vorspeise, Beilage und vielem mehr.

Außerdem gibt es oft auch eine ansprechende Auswahl an weiteren Grillzutaten neben Steak, etwa Meeresfrüchte und saisonales Gemüse.

Teppanyaki Menüs bestehen üblicherweise aus folgenden Zutaten, die du auch problemlos zuhause am Tischgrill ausprobieren kannst:

Hinzu kommen die richtigen Öle und leckere Teppanyaki Grillsaucen, die wir uns im Anschluss ansehen!

Ein typisches Teppanyaki-Menü besteht unter anderem aus Reis und verschiedenen Soßen.
Ein typisches Teppanyaki-Menü besteht unter anderem aus Reis und verschiedenen Saucen. Quelle: DozoDomo

Um ein authentisches japanisches Teppanyaki Menü anzubieten, kannst du diese Zutaten besorgen:

Fleisch

  • Kuroge Wagyu – Black Angus Rind
  • Saroin Suteki – Sirloin-Steak (ähnlich einem Porterhouse-Steak)
  • Hire Suteki – Lendenbraten (auch als Tenderloin bekannt)
  • Koso – gemischte Grillplatte aus Steak und anderem Grillgut je nach Geschmack
  • Foagura – Enten- oder Gänseleber
  • Aber auch: Rinder-, Schweine- und Hühnchenbrustfilet, Würstchen

Fisch und Meeresfrüchte

  • Ise-ebi – Japanische Languste
  • Awabi – Seeohren oder Meerohren (Schnecken)
  • Aber auch: Lachs, Garnelen, Tintenfisch, Muscheln (Jakobsmuscheln)

Gemüse und Reis

Grundsätzlich gilt aber, dass viel mehr auf einem Teppan zubereitet werden kann. Auch bei mir kommt so manches auf meinen Tischgrill:

Frisches, klein geschnittenes Gemüse ist ein Muss auf dem Teppan.
Ideal in Deutschland: Frisches, klein geschnittenes Gemüse ist ein Muss auf dem Teppan.

Das liegt zum einen an der begrenzten Verfügbarkeit traditionell japanischer Lebensmittel (wie besonderer Pilze oder Fischsorten) in Deutschland und zum anderen an der Spontanität, auch einfach mal am Abend die Reste aus dem Kühlschrank einfallsreich zu verarbeiten. Dazu gibt es eine Schüssel Reis und das hausgemachte Menü ist perfekt!

Dazu die einzelnen Zutaten klein oder in dünne Scheiben schneiden und ab auf den Grill. Mit dem richtigen Öl und einer leckeren Sauce, die ich immer auf Vorrat habe, schmeckt es wie in Japan:

Das richtige Öl für Teppanyaki:

Zum Braten am Teppan empfehle ich hocherhitzbares und geschmacksneutrales Öl – beispielsweise Sojaöl (von Bamboo Garden auf Amazon* kaufen).

Die beste (selbstgemachte) Grillsauce für Teppanyaki:

Meine absolute Lieblingssauce für eigentlich alle Teppanyaki Gerichte ist eine selbstgemachte, reiche und schön sämige Teppanyaki Grillsauce, die nach nicht einmal 15 Minuten fertig ist: Sie riecht toll nach Zwiebel, Apfel, Knoblauch und Ingwer und kann in Gläsern abgefüllt oder direkt zum heißen Teppan gestellt werden. Unbedingt nachkochen:

Wie du die Grillsauce richtig verwendest, lernst du im nächsten Kapitel!

4. Wie bereite ich Teppanyaki Gerichte selbst zu?

Alle Vorbereitungen sind getroffen – die einzelnen Zutaten sind klein geschnitten, portioniert und die Grillsauce steht bereit. Aber was jetzt?

Hier kommt eine simple Anleitung in 3 Schritten:

Für alle Anfänger würde ich einen seichten Einstieg mit einer kleinen Auswahl an Gemüse und vielleicht Schweinefleisch empfehlen. Mit einem umfänglicheren Gericht zu starten, wäre vielleicht etwas übereifrig. Meistens müssen auch erst einmal die Temperatureinstellung des Grills und Garzeiten der Zutaten ausprobiert werden.

#1 Am besten fängst du damit an, dich und (eventuell) deine Gäste um den Tisch mit dem japanischen Tisch herum zu positionieren und den Grill anzuschalten. Öle die flache Teppanfläche mit einem neutralen Pflanzenöl – beispielsweise Sojaöl (von Bamboo Garden auf Amazon* kaufen) – leicht ein.

#2 Dann wähle dir einige vorbereitete Zutaten aus und lege sie auf die Grillfläche: Du wirst erkennen, dass das Gemüse oder Fleisch sehr schnell und heftig brät, sobald der Grill seine gewünschte Temperatur erreicht hat. Wende das Grillgut und schiebe es nach dem scharfen Anbraten an den Rand (beziehungsweise eine etwas kühlere Stelle auf dem Grill).

#3 Die gegrillten Zutaten bestreichst du dann mit der Grillsauce und brätst alles noch einmal kurz. So mit allen Zutaten verfahren und bei Bedarf die Grillfläche etwas nachölen. Die fertig gebratenen und marinierten Happen vom Grill nehmen und nach Belieben zum Beispiel mit geröstetem Sesam bestreuen. Und dann der Höhepunkt: Essen!

Dazu gibt es traditionell eine Schüssel mit gekochtem Reis, Beilagen wie Miso-Suppe, Edamame oder Krautsalat sowie verschiedene Dips. Bevorzugte Dips sind Tonkatsu Saucen (von Bulldog auf Amazon* kaufen) oder ganz klassisch Sojasauce (von Yamasa im Onlineshop ansehen). Die einzelnen Rezepte findest jetzt im nächsten Abschnitt:

5. Teppanyaki Rezepte – lecker, abwechslungsreich und gesund!

Die besten Teppanyaki Rezepte habe ich hier für dich zusammengestellt, angefangen mit leckeren Hauptspeisen bis hin zu tollen Beilagen:

Gegrilltes Gemüse vom Teppan ist ein einfaches Teppanyaki Rezept für Grill-Anfänger, um schnell Fortschritte und erste Erfahrungen am japanischem Tischgrill zu erzielen. Ein japanischer Klassiker, der traditionell auf dem Teppan gebraten wird, ist: Okonomiyaki! Aber auch gebratenen Udon Nudeln mit frischem Gemüse sind super leicht zubereitet und schmecken vom Teppan noch einmal besser als in der Pfanne: Yaki Udon – Unbedingt ausprobieren!

Ein Klassiker unter den Rezepten für Teppanyaki ist natürlich gegrilltes Steak:

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Yakiniku vom Teppanyaki – Rindfleisch mit Grillsauce

Yakiniku vom Teppanyaki – Rindfleisch mit Grillsauce
Stimmen: 7
Bewertung: 4.57
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Menüart Hauptgericht
Ernährung zuckerfrei
Vorbereitung 10 Minuten
Kochzeit 5 Minuten
Wartezeit 5 Minuten
Kalorien p.P. 328kcal
Portionen
4 Personen
Menüart Hauptgericht
Ernährung zuckerfrei
Vorbereitung 10 Minuten
Kochzeit 5 Minuten
Wartezeit 5 Minuten
Kalorien p.P. 328kcal
Portionen
4 Personen
Yakiniku vom Teppanyaki – Rindfleisch mit Grillsauce
Stimmen: 7
Bewertung: 4.57
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Zutaten

  • 500 g Rindfleisch (am besten gut abgehangenes zartes Fleisch verwenden, zum Beispiel Filet, Roastbeef oder Hüftsteak)
  • Salz
  • Peffer
  • 50 ml Teppanyaki Grillsoße

Zubereitung

  1. Zu Beginn die Zutaten bereitstellen und das Fleisch vorbereiten: Dazu das Fleisch ungefähr 60 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank holen und auf Zimmertemperatur bringen. Ist dies nach circa einer halben Stunde erreicht, das Fleisch vorsichtig waschen, abtupfen und leicht mit Salz einreiben. Die letzten 30 Minuten ruhen lassen.
    Teppanyaki Steak Zutaten.
  2. Den Tischgrill auf 180 bis 200 °C (für "medium" 180°C, für "rare" 200°C) stellen. Ist die Temperatur erreicht, das Grillgut vor dem Auflegen noch einmal mit einem Küchentuch abtupfen (es sollte völlig trocken sein, damit es beim Braten eine richtige Kruste bekommt) und auf die heiße Grillplatte legen. Von jeder Seite (je nach Dicke des Fleischs und persönlichen Vorlieben) circa 2 Minuten rösten und mit frisch gestoßenem Pfeffer würzen.
    Teppanyaki Steak Schritt 2 Fleisch braten.
  3. Nach dem Braten das gegrillte Fleisch noch bis zu 5 Minuten ohne Hitzezufuhr (zum Beispiel in Alufolie eingewickelt) ruhen lassen. Danach Fleisch mit einem scharfen Messer in mundgerechte Stücke schneiden.
    Teppanyaki Steak Schritt 3 Fleisch schneiden.
  4. Mit etwas Grillsauce auf einem Teller (zusammen mit Essstäbchen und weiteren Beilagen nach Belieben) servieren. Fertig – Itadakimasu!
    Teppanyaki Steak fertig

Tipp: Leckere Beilagen zum Teppanyaki servieren!

Nicht verpassen:

Du möchtest ein vollständiges japanisches Menü für deine Freunde oder Familie servieren? Befolge diese 3 einfachen Schritte und dir gelingt dein nächster japanischer Abend ganz leicht!

6. Wie wird der Teppan richtig gereinigt?

Beim Kochen am Teppan gibt es zwei Momente, an denen der Grill gereinigt werden kann.

Die Firma Jaksch Küchentechnik GmbH bietet dazu eine umfassende Aufstellung zum richtigen Reinigen an, die ich hier gerne vorstellen möchte. Vorneweg empfehlen sie für die Reinigung einen an den Ecken abgerundeten Teppan-Spachtel zu verwenden.

Reinigen zwischen zwei Grillphasen

Soll die Oberfläche der Grillplatte zwischen zwei Kochphasen sauber gemacht werden, können zwei bewährte Methode angewendet werden. Für das Entfernen grober Bratreste solltest du mit leichtem Druck einfach mit dem Spachtel über die Grillfläche fahren und diese Reste in die umlaufende Rinne schieben. Dann mir einem Schwamm ringsum durch die Rinne fahren und die Reste so entfernen.

Anschließend kannst du ein paar Eiswürfel auf die Grillplatte legen und während das Wasser zu kochen beginnt festsitzende Rückstände mit dem Spachtel entfernen.

Für das Entfernen von Geschmacksrückstände drückst du eine halbierte Zitrone über dem Teppan aus und wischt den Saft mit einem Schwamm oder Tuch über die Oberfläche.

Reinigen nach dem Grillen

Nach dem Grillprozess den Grill entweder auf 60°C abkühlen lassen oder erwärmen, dann abstellen. Jetzt mit dem Spachtel grobe Rückstände entfernen und anschließend auf die Grillfläche etwas Wasser geben. Diese nach einer kurzen Einwirkzeit zusammen mit den abgelösten Rückständen in die umlaufende Rinne schieben.

Mit einem Schwamm oder Tuch diese Reste aus der Rinne wischen und mithilfe eines weichen Topfschwamms (ohne Metallanteile), Wasser und normalem Reinigungsmittel die Herdfläche reinigen. Für schwerwiegende Verunreinigungen hat sich kohlensäurehaltiges Wasser zum Putzen bewährt.

Im Falle, dass sich Verfärbungen auf der Grillfläche gebildet haben (die oft durch Eiweiß und Säuren entstehen), einfach die Oberfläche gründlich mit Zitronensaft behandelnd und anschließend wegwischen.

Du möchtest diese Regeln mal in der echten Anwendung sehen? Dann besuche doch eins der tollen Teppanyaki Restaurants in Deutschland!

Extra: Teppanyaki Restaurants in Deutschland

(Kapitel überspringen)

Bei dem gerne zelebrierten Teppanyaki, einem sogenannten Frontcooking, sitzen die Gäste halbkreisförmig um den Teppan herum an einem Tisch und werden von einem Koch vor ihren Augen verköstigt. Ein Muss ist das beeindruckende Werfen mit Messern, Spachteln und Zutaten sowie das Flambieren ausgewählter Gerichte. Teppanyaki Meister lernen nach eigenen Aussagen ein Leben lang, um Perfektion in der Zubereitung und beim Servieren zu erlangen.

Wer gerade keine Lust oder Zeit hat, sich in der Perfektion am Teppan zu üben, der sollte ein Restaurant aufsuchen und sich bekochen lassen!

In Japan wäre die erste Adresse, um richtig gut Teppanyaki essen zu gehen, eines der Lokale der Kette Misono. Das seit 1945 bestehende Restaurant hat bis heute einige weitere Lokale eröffnet, in Kyoto und Osaka. In Tokio gibt es zwei Misono: In Ginza und Shinjuku. Eins der Highlights ist beispielsweise der eindrucksvolle Zwiebelvulkan.

Hervorragende Teppanyaki Restaurants findest du genauso in Deutschland! Tolle Empfehlungen für die drei Städte

folgen jetzt.

Teppanyaki in Düsseldorf – Restaurant BENKAY im Hotel Nikko

Das im Herzen der größten europaweit ansässigen japanischen Gemeinde gelegene Restaurant Benkay ist nicht nur ein toller kulinarischer Tipp, sondern lädt auch zu einem Bummel in der Gegend ein. Zum Beispiel ist die Bakery My Heart oder das große Ladenlokal von DaeYang gleich in der Nähe!

Adresse: Immermannstraße 41, 40210 Düsseldorf

Teppanyaki in Frankfurt – Restaurant KABUKI im Bahnhofsviertel

Das im Bahnhofsviertel von Frankfurt am Main gelegene Restaurant Kabuki ist ausschließlich auf Teppanyaki spezialisiert. Zu empfehlen ist das preiswertere Mittagsangebot, wobei unbedingt vorher reserviert werden sollte! – Eins ist sicher, bei einem Besuch im Kabuki wird es sicher voll.

Adresse: Kaiserstraße 42, 60329 Frankfurt am Main

Teppanyaki-Restaurant Kabuki in Frankfurt im Bahnhofsviertel.
Teppanyaki Restaurant Kabuki in Frankfurt im Bahnhofsviertel. Quelle: Julia Kroh

Teppanyaki in Berlin – Restaurant SAKURA an der Kurfürstenstraße

Das an der Kurfürstenstraße in Berlin gelegene Restaurant Sakura bietet zahlreiche Speisen, unter anderem Teppanyaki Tische für bis zu 8 Personen. Darüber hinaus gibt es günstige All-You-Can-Eat Angebote für die, die es mögen.

Adresse: Kurfürstenstraße 126, 10785 Berlin

Viel Spaß und guten Hunger beim Durchprobieren durch die verschiedenen Tipps und Teppanyaki Rezepte!

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10 Kommentare zu „Teppanyaki – 6 Tipps für den japanischen Grill“

    1. Liebe Sanja,

      vielen Dank für dein Dankeschön 🙂 Wenn du etwas lernen konntest, ist es das größte Lob für mich!

      Herzliche Grüße

      Elisa

  1. Hallo Sanja,
    ich finde deinen Bericht super. Ich habe einen Teflon beschichteten Grill bekommen und werde dadurch „gezwungen“ 😉😊 mich mit dieser gesunden Fleisch und Gemüse Zubereitung zu beschäftigen. Durch deine tollen Tipps und Anregungen, wird mir das sehr leicht gelingen. Vielen Dank und liebe Grüße sendet Uwe

  2. Hallo Elisa,

    Vielen vielen Dank für den klasse Bericht!!
    Ich stehe kurz vor der Anschaffung eines solchen Exemplares und musste feststellen es gibt noch ganz viel zu lernen. Hehe 😛
    Deine Grillsauce wurde prompt ausprobiert und als wahnsinnig lecker befunden :)) auch aktuell noch ohne Teppan 😀

    Liebe Grüße aus der Ruhrgebietsstadt Dortmund!

    Jan

    1. Hallo Jan,

      ich freue mich, dass ich dir eine Hilfestellung geben konnte und die Soße ein voller Erfolg war! Bis bald und

      Herzliche Grüße

      Elisa

  3. Hallo Elisa , ich habe heute meinen neuen Teppanyakigrill (Elektrogrill ) bekommen und sollte ihn vor dem 1. Gebrauch für 1 Stunde auf voller Stufe erhitzen. Ich habe ihn zuerst mit einem feuchten Tuch gründlich abgewischt und dann erhitzt, nun ist die ganze edelstahlplatte schwarz geworden, ist das normal und wie bekomme ich sie wieder sauber , ohne die Platte zu beschädigen. Mit freundlichen Grüßen Brigitte

  4. Hallo Danke für die tolle Seite! Danke für die Mühe! Ich hätte ein paar Fragen… Die Öle in diesen kleinen Glasflaschen, gibt es hierzu Rezepte? (Kann man sehr gut auf einem der Fotos erkennen)
    Was wird zum Flammen erzeugen benutzt? Werds zuhause nicht testen nur reine Neugier…
    Erfahrungs gemäss sind es ja die Kleinigkeiten die den typischen Geschmack bringen…

    1. Hallo Jelo,

      vielen Dank für dein Lob und das Kommentar.
      Was die Öle betrifft: Ich denke, da wird jedes Restaurant sein „Geheimrezept“ haben. Sicher ist aber, dass es ein hocherhitzbares und eher geschmacksneutrales Öl sein wird. Dabei werden vor allem Rapsöl, Sojaöl oder Erdnussöl ins Spiel kommen.
      Zum Thema Flambieren: Dazu wird hochprozentiger Alkohol zum Einsatz kommen. Zum Beispiel mit Branntwein, Cognac oder Rum. Ich möchte aber betonen, dass das nichts für die Anwendung zuhause ist, da der Umgang mit den erzeugten Flammen nur mit ausreichend Sicherheitsabstand und Erfahrung durchgeführt werden sollte!

      Liebe Grüße

      Elisa

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