Ramen Nudeln – in 5 einfachen Schritten selber machen

Ramen Titelbild

Ramen sind gelbliche Weizennudeln und ein echtes Kultessen in Japan: Es gibt spezielle Fernsehsendungen zum Thema und Menschen stehen stundenlang in hundert Meter langen Schlangen an, um ein bestimmtes Restaurant zu besuchen.

Warum japanische Ramen so beliebt sind?

Ganz klar: Die Nudeln gehören zu den Gerichten der japanischen Küche, für die es keinen Ersatz gibt. Wenn es dich nach ihnen verlangt, greifst du sicher nicht zum Salat 😉

In diesem Beitrag zeige ich dir in 5 Schritten unter anderem, was Ramen Nudeln sind, wo du sie kaufen kannst und wie du eine japanische Ramensuppe selbst zubereitest. Du stellst sogar dein eigenes leckeres Ramen Rezept für eine selbst gekochte Ramen Nudel Suppe zusammen!

Los geht’s!

Das solltest du zum Thema Ramen wissen:

Doch bevor wir uns jeden Schritt einzeln ansehen, solltest du die folgende Infografik nicht verpassen! Mit dieser Zusammenfassung der sich anschließenden Schritt für Schritt-Anleitung kannst du dir vorneweg einen Überblick über die wichtigsten Informationen zum Thema Ramen selber machen verschaffen:

Infografik: Dein ultimativer Ramen Baukasten!

Du suchst nach einer schnellen Schritt für Schritt-Anleitung, um gleich mit dem Kochen anzufangen?

Dann nutze dazu den folgenden simplen Baukasten und lese dir die ausführlichen Informationen im Anschluss an die Infografik zu jedem Punkt durch!

Das beste daran?

Mithilfe des Baukastens kannst du deine eigene Ramen Suppe ganz individuell selbst zusammenstellen.

Oder…

Du folgst einem der 3 bunten Pfade und zauberst so ein typisch japanisches Gericht – welche Variante deinem Geschmack entspricht, erfährst du am Schluss der Grafik!

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Ramen Infografik

Was sind Ramen?

Japanische Ramen sind gelbliche Weizennudeln mit chinesischer Herkunft. Du kannst sie unter den drei klassischen japanischen Nudeln leicht an ihrer satten gelben Farbe und dem auch im garen Zustand welligen Aussehen erkennen.

Es werden gleichermaßen die Nudeln wie auch die fertigen Nudelsuppen als Ramen bezeichnet. Ein klassisches Gericht besteht in der Standardausführung aus den Nudeln, einer würzigen Brühe und verschiedenen Beilagen, die oben auf drapiert werden.

Ramen Nudeln gibt es in jedem Asia-Supermarkt und auch Online zu kaufen.
Es gibt sie in jedem Asia-Supermarkt und auch Online zu kaufen.

In Japans Ramen-Ya gibt es unzählige lokale Varianten – je nach regionalen Zutaten und geschmacklichen Vorlieben.

Und das ist noch nicht alles!

Ramen Suppen sind außerdem sehr sättigend, was aber weniger am erhöhten Fettanteil, sondern vielmehr am hohen Anteil an Proteinen durch die vielseitigen Toppings liegt. Und ja, schlürfen ist beim richtigen Essen erlaubt und erwünscht!

In Japan sind Ramen viel mehr als einfache Nudelsuppen – sie grenzen vielmehr an eine kulinarische Besessenheit.

Damit sind nicht Instant Ramen (in Japan als Cup Noodles bezeichnet) gemeint – auch wenn es hierfür sicher auch viele echte Fans gibt!

Wir sprechen über die Perfektion in einer einzigen Schüssel.

Ramen Suppen sind eine sehr sättigende und wohlschmeckende Mahlzeit in Japan.
Nudelsuppen sind eine sehr sättigende und wohlschmeckende Mahlzeit in Japan. Quelle: JAPAN GOLDさん / photo AC

Von den bissfesten Nudeln bis zu ausgewählten Beilagen wie wachsweichen Eiern und zartem Schweinebraten – da läuft einem doch das Wasser im Mund zusammen!

Dabei sind Ramen Speisen keineswegs künstlich hochkarätige Gerichte (auch wenn zwei Ramen-Restaurants in Tokio sogar mit dem Michelin-Stern ausgezeichnet wurden) – das ist so wunderbar an ihnen.

Und das beste?

Du kannst eine Ramen Suppe ganz leicht auch zuhause selbst zubereiten. Schaue dir dazu doch gleich die leckeren Rezepte für Ramen Nudeln weiter unten im Artikel an!

Die perfekte Schüssel Ramen Suppe ist in Japan ein wirklich wichtiges Thema und sollte auch an deinem Herd nicht unterschätzt werden:

In 5 Schritten zur richtigen Zubereitung einer Ramen Suppe.

Der japanische Regisseur Juzo Itami produzierte einen kompletten Film, der sich nur darum dreht, eine perfekte Schüssel Ramen richtig zuzubereiten und zu essen! Der Film Tampopo ist wirklich sehenswert!

Eine japanische Ramen Suppe in 5 einfachen Schritten selber machen:

  1. Die Ramen Nudeln auswählen und vorbereiten.
  2. Die Brühe als Geschmacksgrundlage zubereiten.
  3. Als individuelle Würzung für die Suppe die „Tare“ unterrühren.
  4. Alle Beilagen (zum Beispiel Fisch, Fleisch oder vegetarisch) anrichten.
  5. Als Finale mit vorbereitetem Topping garnieren.

Jedem Bestandteil sollte dabei Beachtung geschenkt werden, damit eine ausbalancierte und super leckere Suppe entsteht:

Ramen Suppen bestehen aus fünft wesentlichen Elementen.
Ramen Suppen bestehen aus 5 wesentlichen Elementen.

Den einzelnen Elementen wollen wir uns nun Schritt für Schritt nähern, damit du deine eigenen Lieblingssuppe schon bald kreiere kannst (oder springe zurück zur Infografik für den schnellen Überblick).

Schritt 1: Die Ramen Nudeln auswählen und vorbereiten.

In diesem Abschnitt lernst du:

Woraus bestehen Ramen Nudeln eigentlich?

Eine japanische Ramen Nudel besteht traditionell aus drei wesentlichen Zutaten: Glutenreiches Mehl für die Struktur, Kansui-Wasser für die Textur sowie Farbe und Eigelb für die Elastizität der Nudeln.

In den meisten Fällen wird Weizenmehl, das einen hohen Anteil an Gluten besitzt, als Grundlage für die Nudelherstellung benutzt.

Kansui bezeichnet das Wasser aus dem Kan-See der Inneren Mongolei. Das Kan-See-Wasser hat sehr hohe Anteile an Kalium- und Natriumcarbonat.

Zusammen mit Spuren an Phosphorsäure im Kansui färbte dies ursprünglich die Ramennudeln gelb und verlieh ihnen ihren besonderen Geschmack.

Das Wasser gibt es in Japan als abgefüllte Flaschen zu kaufen, wobei heute meist künstlich erzeugtes Kansui-Wasser genutzt wird.

Ramen Nudeln bestehen aus Weizenmehl, Wasser und Eigelb.
Ramen Nudeln bestehen aus Weizenmehl, Wasser und Eigelb. Quelle: ぷぅさん / photo AC

Außerhalb Japans und auch im Land selbst wird für die Zubereitung aber gerne auch Backsoda (Natron) verwendet.

Die Verwendung von Eigelb unterscheidet sich von Rezept zu Rezept – manchmal wird es genutzt und manchmal werden vegane Ramen Nudeln ohne Ei zubereitet. Hier kann jeder nach individuellen Vorlieben entscheiden.

Rechne pro Person circa 150 g Ramen Nudeln ein.

Doch das Ergebnis ist äußerlich stets dasselbe: Sie sind lang, elastisch und meist leicht wellig geformt. Größere, vor allem regionale, Unterschiede gibt es in der Stärke der Nudeln (von sehr dünn bis dick) und deren Garzustand (medium oder fest).

In japanischen Supermärkten gibt es eine große Auswahl verschiedener Nudelstärken.
In japanischen Supermärkten gibt es eine große Auswahl verschiedener Nudelstärken.

Welche Ramen Sorten gibt es überhaupt?

Grundsätzlich unterscheidet die japanische Küche 5 verschiedene Ramen Typen (hier sortiert nach Haltbarkeit), die auch in Deutschland erhältlich sind:

  1. Namamen (frisch/roh)
  2. Mushimen (gedämpft)
  3. Hanseimen (halbgetrocknet)
  4. Kansomen (getrocknet)
  5. Insutanto Ramen (Instant)

Die Übergänge zwischen den einzelnen Sorten sind hierbei natürlich fließend. Die japanischen Titel und entsprechenden Bilder im Folgenden werden dir bestimmt helfen, deine Lieblingsramen im Supermarkt schneller zu erkennen und anschließend richtig zu kochen 🙂

Nudeltyp #1: Namamen (frisch/roh)

Frische Ramen Nudeln (Namamen 生麺) kannst du gut selber machen. Ein tolles Rezept findest du auf dieser Seite.

Allerdings gibt es die rohen Nudeln gelegentlich auch im Asia-Supermarkt im Kühlregal zu kaufen – das ist jedoch eher die Ausnahme.

Falls du Glück hast und sie zu kaufen bekommst:

Generell sollte stets die Kochanleitung auf der Verpackung bevorzugt werden. Gibt es jedoch keine Anleitung, werden frische Nudeln (je nach Stärke) für circa 45 Sekunden in kochendes Wasser (nicht in der Brühe, sondern in einem separaten Topf) gegeben.

Bevor sie aus dem kochenden Wasser genommen werden, solltest du sie auf ihre Garheit überprüfen. Wenn die Nudeln noch nicht gar sind (also sich im Mund ein wenig wie Gummi anfühlen), lasse sie weitere 30 Sekunden kochen und prüfe erneut.

Frische Ramen sollten zügig verbraucht werden.
Frische Ramen sollten zügig verbraucht werden.

Frische Nudeln (ob selbstgemacht oder gekauft) sollten stets im Kühlschrank aufbewahrt werden. Gekaufte sollten nicht eingefroren werden, solange sie nicht bereits gefroren gekauft wurden. Auch selbstgemachte Ramen Nudeln sollten in weniger als einer Stunde nach der Fertigstellung eingefroren werden. Wieder aufgetaute Nudeln sollte wiederum nicht noch einmal eingefroren werden.

Nudeltyp #2: Mushimen (gedämpft)

Gedämpfte Ramen (Mushimen 蒸し麺) werden bevorzugt für Yakisoba Rezepte verwendet, da ihre Konsistenz perfekt zum Braten geeignet ist (von Ita-San auf Amazon* kaufen).

Ihre Garzeit liegt zwischen 45 Sekunden und 1 Minute. Bezüglich ihrer Lagerung sollte genauso wie mit frischen Nudeln umgegangen werden. Praktischerweise gibt es Mushimen gerne als vorportionierte Beutel zu kaufen, sodass keine Reste entstehen sollten.

edämpfte Ramen gibt es zum Beispiel von Ita-San für 0,65 Euro für 200 Gramm.
Gedämpfte Ramen gibt es zum Beispiel von Ita-San für 0,65 Euro für 200 Gramm.

Nudeltyp #3: Hanseimen (halbgetrocknet)

Halbgetrocknete Ramen Nudeln (Hanseimen 半生麺) sind weiche, leicht bewegliche Nudeln. Sie werden (wiederum je nach Nudelstärke) für ungefähr 1 Minute gekocht und wieder auf ihren Garzustand geprüft.

Halbgetrocknete Ramen sind vielseitig einsetzbar.
Halbgetrocknete Ramen sind vielseitig einsetzbar. Quelle: HiCさん / photo AC

Hanseimen können an einem kühlen, dunklen und trockneten Ort aufbewahrt werden. Eine angerissene Packung sollte innerhalb von 2 Tagen verbraucht und in der Zwischenzeit im Kühlschrank untergebracht werden.

Nudeltyp #4: Kanmen (getrocknet)

Getrocknete Ramen Nudeln (Kanmen 乾麺) sollten für circa 2 bis 3 Minuten gekocht werden.

Diese Sorte ist fast unverwüstlich. Sie können direkt im Vorratsregal aufbewahrt werden. Eine geöffnete Packung sollte nicht offen wieder ins Regal, sondern luftdicht verschlossen (und am besten zusammen mit dem Tockenmittelpaket) gestellt werden (von Bamboo Garden auf Amazon* kaufen).

Am besten werden Kanmen innerhalb weniger Monate verbraucht, aber eigentlich passiert auch ein Jahr später auch noch nichts Schlimmes mit ihnen 😉

Ramen Getrockneten Ramen kannst du immer im Vorrat haben.
Getrockneten Ramen kannst du immer im Vorrat haben. Quelle: かいくうさん / photo AC

Nudeltyp #5: Insutanto Ramen (Instant)

Instant Nudeln werden direkt in der Brühe gekocht und nicht in einem separaten Wasserbad, da sie im Gegensatz zu den vorherigen Typen sehr viel mehr von der Suppe absorbieren können und an Geschmack gewinnen.

Daher sollte hier (sofern die Anleitung auf der Verpackung keine anderen Angaben machen sollte) ausreichend Flüssigkeit eingeplant werden (von Nissin Foods auf Amazon* kaufen).

Mehr interessante Infos zu fertigen Instant Suppen findest du übrigens auch weiter unten im Artikel!

Ramen Instant Ramen werden mit aufkochtem Wasser in ihrer Verpackung zubereitet
Instant Ramen werden mit aufkochtem Wasser direkt in ihrer Verpackung zubereitet!

Neben diesen fünf gibt es natürlich noch viele weitere Nudelsorten: Zum Beispiel Takasuimen, die eine vergleichsweise höheren Wasseranteil haben.

Ramen Hiyashi Chuka (also kalte Ramen) sind eine tolle Rezeptidee für einen heißen Sommertag.
Hiyashi Chuka (also kalte Ramen) sind eine tolle Rezeptidee für einen heißen Sommertag. Quelle: ガイムさん / photo AC

Kann ich Ramen Nudeln ersetzen?

Prinzipiell gilt, dass Ramen wegen ihrer abweichenden Zutaten nicht optimal ersetzt werden können.

Allerdings…

ist es möglich, ähnliche Ergebnisse mit sogenannten Capellini – auch als Angelhair Pasta bezeichnet (von Barilla auf Amazon* kaufen) zu erzielen.

Auch Shirataki Nudeln – das sind dickere Glasnudeln – sind als Ersatz geeignet (von Fuzhou auf Amazon* kaufen).

Viele Suppen schmecken aber auch mit Udon Nudeln oder Soba Nudeln sehr lecker!

Ramen Shirataki sind kalorienarme Alternativen zu Ramen Nudeln.
Shirataki sind kalorienarme Alternativen zu Ramen Nudeln. Quelle: 胡麻麩あざらしさん / photo AC

Wo kann man Ramen Nudeln kaufen?

Wahrscheinlich wirst du in Deutschland eher keine ganz frischen Ramen Nudeln kaufen können – was natürlich schade, aber nicht zu ändern ist.

Du hast folgende Möglichkeiten (oder auch im Asia-Markt), um Ramen Nudeln online  zu kaufen:

Und hast du dich für eine Nudelsorte entschieden?

Dann geht’s jetzt weiter mit der Brühe:

Schritt 2: Die Brühe als Geschmacksgrundlage zubereiten.

Die Grundlage stellt neben den Nudeln die heiße Brühe dar.

Erst durch sie wird das Beste aus den restlichen Zutaten herausgeholt und ein voller Geschmack hervorgerufen.

Das klingt lecker oder?

Die Brühe muss dabei nicht tierischen Ursprungs sein wie bei einer Tonkotsu Brühe (beruht aus Schweineknochen), sondern kann auch auf vegetarische Zutaten wie Kombu oder Shiitake beruhen.

Ein Ramen Gericht sollte zeitlich nicht unterschätzt werden! Für einige Bestandteile – wie zum Beispiel die Brühe – solltest du am besten schon am Vortag beginnen.

Da diese Brühe noch nicht gewürzt wurde (dies geschieht erst im nächsten Schritt mithilfe von weiteren Zutaten wie Sojasauce oder Miso-Paste), wird sie auch als Vorbrühe bezeichnet. Sie ist vorerst ein noch unbeschriebenes Blatt, das auf seine Vollendung wartet.

Vorbrühe: Was bedeuten Kotteri und Assari?

Alle Vorbrühen können in zwei Kategorien eingeteilt werden – je nach Intensität (Schwere vs. Leichtigkeit) ihres Geschmacks – in Kotteri und Assari. Schon mal gehört?

Kotteri beschreibt dabei eine reiche, trübe und dickflüssige – fast schon klebrige – Brühe. Das bereits genutzte Beispiel einer Tonkostu Brühe ist hierfür ein perfekter Fall. Kotteri Brühen sind vollgepackt mit guten Fetten, Mineralien und Proteinen, die aus den zumeist lange ausgekochten Knochen stammen.

Assari Brühen sind als eher dünn, leicht und klar zu beschreiben. Ein gutes Beispiel ist hier eine Kombu Dashi Brühe, der wir uns gleich noch widmen. Brühen, die als Assari bezeichnet werden, erhalten ihre Aromen meistens aus gekochtem Gemüse und Fisch oder kurz und schonend gekochten Knochen.

Nicht vergessen: Kotteri beschreibt eine reiche, dickere Brühe und Assari meint eine leichte, klare Suppe. Die Skala zwischen Kotteri und Assari ist dabei eine fließende Unterteilung.

Nun also:

Welche klassischen Ramen Brühen gibt es?

In japanischen Restaurants, die sich auf Ramen spezialisiert haben, werden je nach Region eine facettenreiche Auswahl an Brühen angeboten.

Über ganz Japan hinweg lassen sich 4 klassische Brühen (sortiert von Assari bis Kotteri) bestimmen:

  1. Kombu Dashi Brühe – aus Seetang
  2. Vegetarische Brühe – aus Gemüse
  3. Hühnerbrühe – aus ganzen Hühnern
  4. Tonkotsu – aus Schweineknochen

Wenn du wenig Zeit zur Verfügung hast, solltest du dich am besten für eine Gemüsebrühe oder Dashi Brühe entscheiden.

Brühe #1: Kombu Dashi Brühe – aus Seetang

Die Kombu Dashi Brühe aus Seetang ist sehr weich im Geschmack und unterstreicht das Eigenaroma jeder weiteren Zutat, ohne sich vorzudrängen. Sie ist zudem schnell und einfach zubereitet – eine großartige Basis für viele Ramen Gerichte!

Das beste Rezept für eine Kombu Dashi Brühe findest du hier:

Brühe #2: Vegetarische Brühe – aus Gemüse

Eine ebenfalls einfach zubereitete Brühe ist eine vegetarische Ramen Suppe – eine tolle fleischlose Alternative. Hierzu wird am besten aromatisches, leichtes und frisches Gemüse (oder auch Obst) verwendet (von La Selva auf Amazon* kaufen).

Die Auswahl ist hier riesengroß:

Möhren, Knoblauch, Zwiebeln und Schalotten, Ingwer, Lauch oder auch Äpfel können verarbeitet werden. Eine Kombination beispielsweise aus süßen Karotten, sauren grünen Äpfeln und pikantem Ingwer ist hier eine Empfehlung, mit der du unbedingt mal experimentieren solltest!

Ramen ganz vegetarisch mit einer klaren Gemüsebrühe.
Ramen ganz vegetarisch mit einer klaren Gemüsebrühe. Quelle: acworks / photo AC

Brühe #3: Hühnerbrühe – aus ganzen Hühnern

Eine mit Liebe zubereitete Hühnerbrühe ist eine nicht nur geschmackvolle, sondern auch wärmende Variante. Sie ist voller Nährstoffe und Proteinen, da zumeist ganze Hühnchen ausgekocht werden (von Gut Krauscha auf Amazon* kaufen).

Da werden bei mir immer Erinnerungen an früher wach, oder?

Ramen mit einer klaren Hühnerbrühe ist eine ausgewogene Alterntaive zu andere herzhaften Fleischbrühen.
Ramen mit einer klaren Hühnerbrühe ist eine ausgewogene Alterntaive zu andere herzhaften Fleischbrühen. Quelle: ガイムさん / photo AC

Brühe #4: Tonkotsu – aus Schweineknochen

Die aromatische Brühe Tonkotsu wird aus Schweineknochen hergestellt.

Dazu werden die Knochen solange ausgekocht, bis sie eine trübe, milchige Brühe ergeben. Es ist nicht so, dass die Knochen dann herausgenommen werden – nein, die Brühe wird wirklich so lange gekocht, bis nichts Festes mehr vom Knochen übrig ist.

Dies ist sehr schwierig, zeitaufwendig und erfordert einiges an Übung – als Alternative ist es auch möglich, einen einfachen Rinderfond zu verwenden (von Gut Krauscha auf Amazon* kaufen)!

Ramen Ein Klassiker aus Fukuoka – super herzhafte Tonkotsu Ramen aus ausgekochten Schweineknochen.
Ein Klassiker aus Fukuoka – super herzhafte Tonkotsu Ramen aus ausgekochten Schweineknochen. Quelle: NANNANさん / photo AC

Schon gewusst? Bei einer sogenannten Doppelbrühe werden zwei verschiedene Brühen miteinander kombiniert – zum Beispiel Hühnerbrühe und Gemüsebrühe. Dadurch erhält das Ergebnis mehr geschmackliche Tiefe und das Level an Umami wird noch gesteigert!

Konntest du dich zwischen diesen leckeren Brühen schon entscheiden?

Dann geben wir ihr jetzt richtig Würze!

Schritt 3: Als individuelle Würzung für die Suppe die „Tare“ unterrühren.

Die Brühen sind sicherlich der Schlüssel zu einem hervorragenden Gericht. Was aber eine konventionelle Brühe zu einer einzigartigen Suppengrundlage macht, ist die individuelle Würzung – auch Tare genannt.

Ramen Die auch als geheime Zutat bezeichnete Gewürzsoße wird bei jedem Küchenchef gut gehütet.
Die auch als geheime Zutat bezeichnete Gewürzsoße wird bei jedem Küchenchef gut gehütet. Quelle: hiroshi nomuraさん / photo AC

Die Gewürze wie Miso-Paste, Sojasauce oder Salz werden dazu traditionellerweise zu einer Gewürzflüssigkeit eingekocht und anschließend auf den Boden der Schüssel gegeben. So wird nicht die gesamte Vorbrühe abgeschmeckt, sondern jede einzelne Schüssel erhält einen individuellen Pfiff. So wird es zumindest im Ramen Ya gehandhabt.

Natürlich ist es für den Hausgebrauch viel einfacher, die Gewürze direkt in die Vorbrühe zu geben und diese schrittweise abzuschmecken – wie es auch in den meisten Rezepte empfohlen wird.

Die grundlegendste Funktion von Tare ist es, Salz in die Suppe zu bringen. Aber Tare kann noch viel mehr als dies. Sie ist Lieferant für zusätzliche Süße, Säure, Schärfe und Umami. Zum Beispiel sind Sojasauce und Miso-Paste beide salzig, aber beide sind auch reich an Umami (Herzhaftigkeit)!

Außerdem ist es für einen möglichen Restaurantbesuch wichtig zu wissen, dass der bloße namentliche Zusatz wie „Shio“ oder „Miso“ nichts darüber aussagt, was noch in der Tare ist. Es ist nicht ungewöhnlich, dass bis zu zehn weitere Zutaten verarbeitet wurden: Zum Beispiel Mirin, Dashi, Reisessig, Sake, Pfeffer, Knoblauch, Ingwer und verschiedenste Öle. Der Phantasie sind hier eigentlich keine Grenzen gesetzt.

Die Tare sollte weiterhin wirklich nur als Zusatz betrachtet werden, die die Brühe unterstützen und verbessern soll. Die Gewürze sollten sich nicht zu sehr in den Vordergrund drängen. Daher ist typischerweise ein Verhältnis von ungefähr 1:10 zwischen Tare und Vorbrühe zu empfehlen.

Auch die fertige Brühe kann auf der Skala von Assari bis Kotteri eingeteilt werden. Während Salz (Shio) im Allgemeinen verwendet wird, um Ramen auf dem Assari-Ende der Skala herzustellen und Miso-Paste der Inbegriff für Kotteri ist, befindet sich Sojasauce (Shoyu) irgendwo in der Mitte davon.

Sicherlich gibt es auch interessante Ausnahmen, bei denen die Geschmackskategorien zwischen Vorbrühe und Tare nicht „zusammenpassen“. Zum Beispiel werden gerne reiche Knochenbrühen (Kotteri) mit einfachen Salz oder leichteren Meeresfrüchten (Assari) gewürzt. Beides sind nur Stellschrauben für ein ausgewogenes, aber individuelles Geschmackserlebnis und dienen der gustatorischen Einteilung des Gerichts.

Damit du dein Gericht genau nach deinen Wünschen würzen kannst, zeige ich dir im Folgenden die 3 klassischen Tare-Gewürze wie in Japan:

  1. Shoyu – Sojasauce
  2. Miso-Paste
  3. Shio – Salz

Tare #1: Shoyu – Sojasauce

Shoyu Ramen ist eine klare Brühe mit leicht brauner Färbung, die von der Basiszutat Sojasauce (von Yamasa kaufen) herrührt. Sie ist die bekannteste und beliebteste Art, um das Gericht zu verfeinern und wird meistens verwendet, um leichte Brühen zu würzen. Wenn du keine weitere Bezeichnung am Menü im Ramen-Ya erkennen kannst, handelt es sich ziemlich sicher um Shoyu.

Lerne hier schnell mehr über Sojasauce:

Tare #2: Miso-Paste

Grundlage einer jeden Miso Suppe ist wie der Name es schon verrät Miso-Paste (von Hanamaruki kaufen), eine aus Sojabohnen hergestellte feste Paste. Gerade in den Wintermonaten ist Miso Ramen eine wärmende und herzhafte Suppe. Da ist es kein Wunder, dass diese Variante aus dem Norden Japans stammt, nämlich aus Hokkaido, wo die Winter länger und bedeutend kälter sind. Miso-Paste ist eine tolle Grundlage für würzige Brühen.

Du möchtest mehr über Miso-Paste erfahren, dann schaue einfach hier vorbei:

3. Shio – Salz

Die leichte und klare Shio Tare auf Salzbasis ist die älteste und traditionsreichste Variante, um die Nudeln zu würzen. Dabei wird in höherwertigen Restaurants sogar zwischen der Herkunft der Salze unterschieden – ist es Meeressalz oder wurde es aus Seetang reduziert, sind hier wichtige Fragen!

Ramen Gerichte werden nicht immer nach ihrer Tare benannt, wie beispielsweise bei Miso Ramen. Wenn du zum Beispiel Tonkotsu Ramen siehst, bezieht sich das auf die Brühe, nicht auf die Tare. Und wenn du Tonkotsu Shoyu Ramen liest, bezieht es sich sowohl auf die Brühe als auch die Tare. Deswegen ist diese Unterteilung in Vorbrühe und Tare auch so wichtig!

Die Grundlage haben wir jetzt geschafft. Nach der Pflicht kommt nun also die Kür!

Schritt 4: Alle Beilagen (zum Beispiel Fisch, Fleisch oder vegetarisch) anrichten.

Einen Teil der großen Anziehungskraft macht neben dem Geschmack die ansprechende Präsentation aus. Die Beilagen sind durchweg perfekt angeordnet und bringen frische Farben auf den Tisch. Zum Beispiel das goldene Eigelb der eingelegten Eier oder das tiefgrün der Nori Blätter.

Also, worauf hast du heute Appetit?

Ramen Die anregende Präsentation mithilfe ausgewählter Beilagen ist entscheidend.
Die anregende Präsentation mithilfe ausgewählter Beilagen ist entscheidend. Quelle: きぬさらさん / photo AC

Neben den frischen Farben bringen die Beilagen auch ausgleichende Aromen mit. Die schwere Suppe und kohlenhydratreichen Nudeln werden so von Vitaminen begleitet und ausgeglichen. Diese Balance ist ein wesentlicher Teil der japanischen Küche – dies solltest du auch zuhause bei der Zusammenstellung deiner Ramen Suppe beachten! Am besten orientierst du dich daran, dass im Gericht etwas Salziges, etwas Süßes, etwas Saures, etwas Scharfes und etwas Herzhaftes (meistens die Brühe plus Tare) vorkommt. Dasselbe gilt auch für die Farben: Das Auge fühlt sich beispielsweise angezogen, wenn alle drei Ampelfarben vorhanden sind – Grün, Gelb und Rot.

Dann schmeckt es gut und sieht appetitlich aus!

Tipp: Achte darauf, die Suppe nicht mit Beilagen zu überfüllen. Es sollte stets noch etwas von den Nudeln und der Brühe zu sehen sein!

Damit du eine geeignete Grundlage für dein eigenes Rezept bekommst, schlage ich vor, die Möglichkeiten der Beilagen in zwei Kategorien zu teilen, aus denen du dann jeweils wählen kannst:

Proteine (Fleisch, Fisch und vegetarische Alternativen)

Proteine geben hier die finale Sättigung. In Japan gibt es unzählige Möglichkeiten, geeignete Beilagen zu finden. Diese sind oft jedoch nicht im japanischen Ausland erhältlich. Daher stelle ich dir heute auch in Deutschland gut erhältliche, proteinreiche Beilagen vor!

Beilagen #1: Fleischbeilagen

Chashu (Schweinebraten): Chashu ist fettiges Schweinefleisch, das geschmort, gedünstet oder gegrillt wird. Nach der Zubereitung wird es in feine Scheiben geschnitten und oben auf die bereits eingefüllte Suppe gegeben. Chashu wird sowohl aus Schweinebauch als auch Schweinelende hergestellt. Gegart wird der Braten meistens in Sojasauce, Zucker, Sake und Mirin – gerne noch mit scharfen, groben Pfeffer.

Um Chashu auch in Deutschland für deine Suppe zu verwenden, solltest du vielleicht vom nächsten sonntäglichen Schweinebraten ein paar Scheiben im Frost aufbewahren für deine kommende Nudelsuppe!

Ramen Eine sehr beliebte Ramen Beilage – Chashu.
Eine sehr beliebte Ramen Beilage – Chashu. Quelle: kenstockさん / photoAC

Kakuni oder Bacon: Gebratener Schinken (gerne auch in Form von knusprig gebratenem Bacon) ist reich an Umami und ergänzt die leichte Würze der Brühe perfekt.

Hühnchen: Hühnchenfleisch ist wirklich vielseitig einsetzbar. Hier werden deiner Phantasie und deinen Vorlieben keine Grenzen gesetzt. Wie wäre es mit panierten Hähnchenschnitzeln oder einer gegrillten Hähnchenkeule?

Würstchen: Bei Ramen Suppen eignen sich vor allem dünnere, getrocknete Würstchen. Vielleicht hat dein regionaler Fleischer gute Sorten wie kleine Mini-Salamis im Angebot?

Ente: Wenn deine Nudelsuppe noch deftiger und reicher werden soll, kannst du sie mit gebratener und in Scheiben geschnittener Entenbrust belegen!

Oder doch lieber Fisch oder Meeresfrüchte?

Beilagen #2: Fischbeilagen

Narutomaki oder Kamaboko: Ähnlich dem Surimi ist auch Kamaboko fein püriertes und dann zu halbzylindrischen Stangen gepresstes Fischfleisch. Meistens wird dazu Alaska-Seelachs verwendet, der nach dem Pressen gedämpft wird. Kamaboko mit einem weißen oder roten Rand werden schon seit dem 14. Jahrhundert hergestellt und zumeist bei Festen serviert. Narutomaki (wird oft auch nur Naruto) genannt wird in vollrunde Stäbe gepresst, in denen sich eine farbliche Spirale bildet. Narutomaki oder Kamaboko gibt als lange Stangen zu kaufen, die dann in feine Scheiben geschnitten werden.

Ramen Narutomaki ist bei fast jeder Ramen Nudelsuppe dabei.
Narutomaki ist bei fast jeder Ramen Nudelsuppe dabei. Quelle: チョコクロさん / photoAC

Schon gewusst, woher der Name Narutomaki stammt? Er rührt vom Naruto-Strudel (Naruto no Uzushio) – einem Gezeitenstrudel in der Naruto-Straße zwischen den Inseln Ōge-jima und Awaji – her.

Meeresfrüchte: Beliebte Meeresfrüchte sind allerlei Schalentiere wie zum Beispiels Schrimps oder Jakobsmuscheln.

Wie wäre es mit einer rein vegetarischen Ramen Suppe?

Beilagen #3: Vegetarische Beilagen

Käse: Viele Sorten an Käse funktionieren sehr gut mit Nudeln – auch wenn dies eine eher unkonventionelle Variante ist. Probiere doch mal Parmesan mit seinem feinen Aroma!

Ramen Nudeln mit Käse – das solltest du probieren
Ramen Nudeln mit Käse – das solltest du probieren. Quelle: Lucas Richarz

Ajitsuke Tamago – Ramen Eier: Wachsweiche, goldene Eier (Ajitsuke Tamago) sind für mich die Vollendung des Gerichts! Sie werden zwei Tage zuvor wachsweich (bei L-Eiern 6 Minuten Kochzeit) gekocht und mit eiskaltem Wasser abgeschreckt. Die Schale wird abgepellt. Anschließend werden sie einem geeigneten Zip-Lock-Beutel oder anderem Gefäß in 2 Esslöffel Sojasauce, 2 Esslöffel Mirin und 6 Esslöffel Wasser eingelegt. Sie verbleiben 2 Tage lang im Kühlschrank und schmecken dann himmlisch gut. Ein echt japanischer Klassiker! Halbierte, gekochte Eier ohne Marinade sind aber auch sehr gut für Ramen geeignet 😉

Ramen Eier sind ein Muss für jeden Ramen Fan!
Ramen Eier sind ein Muss für jeden Fan!

Tofu: Er wird aus geronnener Sojamilch, die aus verarbeiteten Sojabohnen gewonnen wird, hergestellt (von Mori-Nu kaufen). Beliebte Sorten sind Seidentofu, Momendofu (Baumwolltofu), Aburaage, Koyadofu und der Ableger Räuchertofu.

Alles Wichtige zum Thema Tofu kannst du hier schnell nachlesen:

Gemüse und Obst

Gemüse und sogar Obst sind weitere wichtige Beilagen und bringen frische Aromen, knackige Texturen und wunderschöne Farben als Kontraste zu Brühe, Nudeln und Fleischbeilagen.

Menma: Menma (oder auch Shinachiku, was so viel bedeutet wie chinesischer Bambus) sind fermentierte Bambussprossen mit salzigem Geschmack (von Diamond auf Amazon* kaufen). Zur Herstellung kann der in Scheiben geschnittene Bambus beispielsweise in Sake, Sojasauce, Wasser, Zucker, Reisessig und fein gehacktem Knoblauch eingekocht werden. Es gibt sie aber auch fertig in Dosen im Asia-Supermarkt zu kaufen.

Ramen Fermentierte Bambussprossen (Menma) gibt es im Asiamarkt zu kaufen.
Fermentierte Bambussprossen (Menma) gibt es im Asiamarkt zu kaufen. Quelle: 胡麻麩あざらしさ / photoAC

Negi: In feine Ringe geschnittener Lauch oder grüne Zwiebeln werden als Negi bezeichnet. Negi ist nicht nur bei Ramen eine beliebte und fast selbstverständliche Beilage. Es kommt bei vielen japanischen Gerichten zum Einsatz, so zum Beispiel bei Udon Nudel-Suppen, Miso-Suppen oder als Gyoza-Füllung.

Neben Menma und Negi sind beliebte Beilagen Pak Choy, Rosenkohl, frische Maiskörner, Tamarinde, weißer Rettich (Daikon), Pilze (Enoki), Tomaten, Spinat, rote Paprika oder Sprossen. Sogar in Streifen geschnittene Äpfel werden als Beilage verwendet.

Die besten Kombinationen der Beilagen findest du auch weiter oben in der Infografik!

Nicht verpassen:

Du möchtest richtig japanisch kochen? Diese 5 wahren Basiszutaten brauchst du für alle japanischen Rezepte!

Du bist fast fertig!

Schritt 5: Als Finale mit vorbereitetem Topping garnieren.

Der letzte Schliff wird durch die finale Garnitur erreicht. Aber auch hierbei wird nicht nur auf die Optik wert gelegt, sondern auch der letzte Pfiff an Aroma zur Suppe gegeben. Dazu gehören kräftige Öle, verschiedene Saaten/Nüsse und Flocken.

Beliebte Öle sind:

Zu den Saaten/Nüssen gehören:

Ramen Eine leckere Kombination aus Lauch, Sprossen, Mais und Butter.
Eine leckere Kombination aus Lauch, Sprossen, Mais und Butter. Quelle: きぬさらさん / photoAC

Auch beliebt sind:

Das Zusammenstellen des Gerichts sollte möglichst schnell gehen! Daher solltest du darauf achten, zum Schluss – also, wenn die Nudeln gar sind – alles griffbereit zu haben.

Gleich nachkochen: Leckere Rezepte mit Ramen Nudeln!

Rezept #1: Miso Ramen Suppe mit frischem Ingwer und Knoblauch

Dieses Miso Ramen Nudel Rezept mit leckerer Ingwer-Knoblauch-Suppe auf Dashi Basis ist ein schnelles 10-Minuten-Rezept mit frischen Beilagen. Es ist genau das Richtige für eine stressige Arbeitswoche.

Und vor allem: Miso Ramen haben nur knapp 500 Kalorien pro Portion!

Los geht es mit dem ersten Ramen Rezept!

Miso Ramen Suppe

Miso Ramen Suppe
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Die Miso Ramen Suppe mit Ingwer und Knoblauch ist blitzschnell fertig, vielseitig und richtig lecker! Aus Ramen Nudeln wird zusammen mit Miso-Paste, Dashi-Brühe und Sojasoße eine tolle japanische Hauptmahlzeit mit scharfen und frischen Nuancen. Die individuellen Beilagen runden das Gericht ab!
Im Menü :
Hauptgericht
Ernährung :
vegetarisch, zuckerfrei
Ideal zum :
Abendessen, Mittagessen
Vorbereitung :
2Minuten
Kochzeit :
8Minuten
Kalorien p.P. :
176kcal
Portionen :
2Portionen

– Zutaten –

Für die Suppe:
  • 1,5lDashi Brühe(hier mit Instant-Dashi-Pulver)
  • 1Knoblauchzehen
  • 20gIngwer (frisch)
  • 5ELMiso-Paste (hell)
  • 1ELSake
  • 1ELSojasauce
  • 400gRamen(hier vorgekocht; auch getrocknet, frisch und gefroren möglich)
Individuelle Beilagen:
  • 1Eier(bereits vorbereitet: weich)
  • 1großePaprika(gerne süße Spitzpaprika)
  • 1Frühlingszwiebeln(in feine Ringe geschnitten)
  • Chiliflocken(in Flocken)

– Zubereitung –

  1. Zu Beginn die Zutaten für die schnelle Express Miso Ramen mit Ingwer-Knoblauch-Suppe prüfen, das Ei weich kochen, halbieren und bereitstellen.
    Miso Ramen Zutaten
  2. Als nächstes die Paprika in Ringe schneiden und als Beilagen zur Seite stellen. Außerdem Knoblauch und Ingwer vorsichtig schälen und mithilfe einer gewöhnlichen Küchenreibe fein reiben.
    Miso Ramen Schritt 2 Zutaten klein schneiden
  3. Dann die Dashi-Brühe in einem Topf zum Kochen bringen, Knoblauch, Ingwer, Miso-Paste, Sake sowie Sojasoße zur kochenden Dashi-Brühe hinzufügen und gut umrühren. Anschließend die Ramen Nudeln in die Suppe geben und je nach Kochanleitung im Sud garen.
    Miso Ramen Schritt 3 Suppe und Ramen kochen
  4. Sobald die Nudeln gar sind, diese in Schüsseln verteilen und mit Suppe auffüllen. Nun die Beilagen' (Ei, Paprika und Frühlingszwiebeln) darauf verteilen. Zum Schluss die Suppe mit einer Prise Chili abrunden. Fertig - Itadakimasu!
    Miso Ramen Schritt 4 Servieren

– Rezepthinweise –

'Beilagen: Als zusätzliche Beilagen zu Ramen Nudeln können neben Paprika, Ei und Frühlingszwiebeln alle Sorten an frischem Gemüse dienen – zum Beispiel Kohl und Sprossen – oder auch Fleisch wie Chashu (gegarter Schweinebraten). Wenn du bei der Auswahl das Ampelprinzip (etwas rotes, gelbes und grünes) beachtest, wird der Anblick der Mahlzeit noch schöner.

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Schon gewusst? In Japan ist es üblich, die gekochte Nudeln unter eiskaltem Wasser abzuspülen. So wird die Stärke von der Nudeloberfläche entfernt und das Schlürfen fällt viel leichter, da sie besser in den Mund rutschen. Nach dem Abspülen werden sie nochmal kurz in heißes Wasser (was nicht das vorherige Kochwasser ist) getaucht, damit keine kalten Nudeln serviert werden!

Dazu passen sehr gut knackige Salate wie Sunomono oder ein einfacher Krautsalat:

Aber das reicht dir noch nicht?

Rezept #2: Vegetarische Shoyu Ramen Suppe

Dieses vegetarische Shoyu Ramen Rezept wurde durch den Anime „Your Name“ oder auch „Kimi no Na wa“ inspiriert. Grundlage ist eine frisch-selbstgemachte mit Sojasauce abgeschmeckte Gemüsebrühe. Dazu gibt es die drei klassischen, vegetarischen Beilagen Negi (Lauchzwiebeln), Menma (fermentierte Bambussprossen) und Ramen Eier (mariniert in Sojasauce und Mirin).

Lass es dir schmecken!

Noch mehr Rezeptideen: 5 typische Ramen Suppen aus Japan

Du bist jetzt ein bisschen überfragt, mit welchem Rezept du beginnen solltest? Das kann ich gut verstehen… Deswegen: Vielleicht helfen dir die folgenden fünf sehr bekannten regionalen Varianten der japanischen Nudelsuppe (mit Bildern) bei der Qual der Wahl weiter.


Schon ausprobiert? Es gibt einen ganz witzigen Konfigurator des Shin Yokohama Ramen Museum, der zum Umherspielen einlädt!

Die besten Ramen Rezeptideen aus:

  1. Hakata (Fukuoka)
  2. Kumamoto (Kumamoto)
  3. Okinawa
  4. Sapporo (Hokkaido)
  5. Tokio
Ramen Die Karte zeigt im Überblick die fünf ausgewählten Rezeptideen.
Die Karte zeigt im Überblick die fünf ausgewählten Rezeptideen.

1. Hakata Ramen (Fukuoka)

Kleine Imbissbuden oder -stände (Yatai) sind die Orte, an denen du die regionale Spezialität der Präfektur Fukuoka im süd-westlichen Teil Japans bekommst. Gerade dort werden Hakata Ramen gekocht und gegessen.

An den kleinen und für diese Region symbolträchtigen Buden – die Präfektur Fukuoka wird immerhin als Geburtsort des Tonkotsu bezeichnet – erhältst du sie nach Tonkotsu Art zusammen mit fein geschnittenem, geschmorrtem Schweinefleisch (Chashu).

Wenn du direkt an der Hakata Station in Fukuoka aussteigst, kannst du Hakata Ramen nicht verfehlen.

Ramen Hakata Ramen aus Fukuoka.
Hakata Ramen aus Fukuoka. Quelle: sakaki0214

Um diese Kombination nachzukochen, springe zurück zur Infografik und folge der Anleitung #3!

2. Kumamoto Ramen

Nicht nur die Präfektur Fukuoka, sondern auch Kumamoto behaupten, als erste Tonkotsu hergestellt zu haben. Wahrscheinlich ist allerdings, dass sich das Rezept schnell verbreitet und vorbei an der Stadt Kurume den Weg nach Kumamoto gefunden hat. Dort wurde dann das Rezept abgewandelt und zu einer eigenen regionalen Spezialität.

Einzigartig in Kumamoto ist die Kombination von Tonkotsu mit Knoblauchöl (Marr) und gebratenem Knoblauch, wodurch der Geschmack der Grundbrühe verstärkt und abgerundet wird.

Die dickeren Nudeln kommen dann zusammen mit der cremigen, salzigen Suppe auf den Tisch.

Ramen Kumamoto Ramen aus Fukuoka.
Kumamoto Ramen aus Fukuoka. Quelle: Veroyama

3. Okinawa Ramen

Obwohl die Variante aus Okinawa Soba im Titel stehen hat, ist das Gericht Okinawa Soba einer Ramen Speise viel ähnlicher. Die sehr dicken, gewellten Nudeln werden mit einer Shio Suppe und grünen Zwiebeln (Negi), Kamaboko und frischem Ingwer als Beilage serviert. Zusammen mit gegrilltem Schweinefleisch ist Okinawa Soba ein beliebtes Menü.

Ramen Okinawa Ramen.
Okinawa Ramen. Quelle: buriさん / photoAC

4. Sapporo Ramen (Hokkaido)

Sapporos berühmte Nudeln auf Miso-Basis sind dickflüssig und sehr herzhaft. Normalerweise gibt es dazu etwas härtere Nudeln, die durch cremige Butter und Mais abgerundet werden. Dies ist eine Variation, welche auf fast allen Speisekarten japanischer Ramen Ya zu finden ist.

Ramen Sapporo Ramen.
Sapporo Ramen. Quelle: Yuichi Sakuraba

Um diese Kombination nachzukochen, springe zurück zur Infografik und folge der Anleitung #2!

5. Tokio Ramen

Der national und international bekannte Stereotyp sind Tokio Ramen. Die mitteldicken und gewellten Nudeln werden mit der weit vorbereiteten Shoyu Suppe und Dashi-Brühe abgeschmeckt. Um einen ersten soliden Eindruck zu bekommen, ist diese Sorte genau das Richtige.

Ramen Tokio Ramen.
Tokio Ramen. Quelle: Zengame

Um diese Kombination nachzukochen, springe zurück zur Infografik und folge der Anleitung #1!

Schon mal Ramen Burger ausprobiert? Hierbei werden statt der Burgerbrötchen gebratene Nudeln verwendet – sonst bleibt alles wie bei einem normalen Burger – diesen Spaß solltest du unbedingt mal versuchen!

amen Burger sind über den ganzen Globus bekannt.
amen Burger sind über den ganzen Globus bekannt. Quelle: Jason Wong

Und wie sieht es mit einem süßen Ramen Dessert aus? Dazu wird zu Beginn eine Packung getrocknete Ramen mit einem Nudelholz noch in der Verpackung zertrümmert. Anschließend zwei Tassen Wasser in einer Pfanne erhitzen und die Nudeln (ohne weitere Würzung) garkochen. Wenn die Nudeln fertig sind, das Wasser abgießen und in eine Schüssel geben. Jetzt einen Esslöffel Butter, zwei Teelöffel Zucker und einen viertel Teelöffel Zimt zu den Nudeln hinzugeben.  Zum Schluss alles gut mischen, bis die gesamte Butter geschmolzen ist – Fertig!

Übrigens: So solltest du richtig Ramen essen!

Ramen solltest du mit Stäbchen essen. Du nimmst zum Essen mit den Stäbchen ein paar Nudeln auf und versuchst sie – ohne sie abzubeißen – in den Mund zu schlürfen.

Anschließend probiere auch die Beilagen! Es liegt aber auch, entsprechend der chinesischen Herkunft, meistens ein Löffel zum Suppelöffeln und Verspeisen der kleineren Beilagen mit dabei.

Die Suppe zum Schluss direkt aus der Schüssel zu schlürfen, ist aber genauso erlaubt.

Ramen Die Ramen Suppe zum Schluss direkt aus der Schüssel zu schlürfen, ist auch erlaubt.
Die Ramen Suppe zum Schluss direkt aus der Schüssel zu schlürfen, ist auch erlaubt. Quelle: clasicoさん / photoAC

Einige Menschen sind ein Leben lang damit beschäftigt, das beste Rezept zu finden – aber manche gehen noch weiter!

Sie widmen sich der Kunst, Ramen richtig zu essen!

Manche sagen, die Suppe muss zuerst probiert werden, andere sprechen davon, dass den Nudeln der Vorzug gebührt. Wiederum andere verlangen, dass zu Beginn den Beilagen die größte Beachtung geschenkt werden sollte.

Aber uns ein Leben lang damit zu beschäftigen? Soviel Zeit haben wir wirklich nicht! Daher habe ich die wichtigsten Erkenntnisse hier für dich zusammengefasst:

Widmen wir uns also lieber der richtigen Präsentation!

Ramen werden in Restaurants traditionell in großen, breiten und tiefen Schalen serviert. Die Nudeln, Brühe, Tare, Beilagen und Garnitur wird üblicherweise zusammen in der selben Schale übereinander geschichtet.

Für spezielle Ramen Gerichten – wie zum Beispiel Tsukemen (die Nudeln werden vom Esser in eine beistehende Brühe getunkt) – stehen noch zusätzliche Schälchen für die Beilagen dabei.

Achtung: Da sich die Nudel schnell mit der Brühe vollsaugen, solltest du sie schnell und noch kochend heiß essen. Mach dir keine Gedanken über die Schmatz- und Schlürfgeräusche. Das gehört in Japan einfach dazu und ist kein Grund zum Schämen, es hat im Gegenteil sogar einen ganz bestimmten Zweck: Durch das Schlürfen werden die sehr heißen Nudeln etwas abgekühlt, du verbrennst dir also nicht die Zunge – sinnvoll.

Du musst zum Schluss nicht die gesamte Brühe austrinken, außer du möchtest dem Küchenchef ein Kompliment machen und ihm bezeugen, dass das Gericht bis auf den letzten Tropfen ausgezeichnet geschmeckt hat.

Für Fortgeschrittene: Das Phänomen Instant Ramen Nudeln!

(Kapitel überspringen)

Ramen sind im Gegensatz zu Udon oder Soba im geschichtlichen Kontext keine echt japanischen Nudeln. Ursprünglich stammen sie aus der chinesischen Küche und verbreiteten sich ab dem 19. Jahrhundert nach und nach in Japan.

Zu dieser Zeit wurden sie in Japan auch noch Shina Soba (was so viel bedeutet wie chinesische Soba) genannt. Nach dem zweiten Weltkrieg verbreiteten sich im ganzen Land Schnellimbisse (Yatai), die bis heute für wenig Geld eine warme Mahlzeit verkaufen.

Ramen Yatai findest du heute oft bei großen Sehenswürdigkeiten oder Festivals.
Yatai findest du heute oft bei großen Sehenswürdigkeiten oder Festivals. Quelle: はなたれ君さん / photoAC

Daneben entwickelte Momofuko Ando im Jahr 1958 die ersten Instant Ramen – die erste Sorte war Chickin Ramen von Nissin (von Nissin Foods auf Amazon* kaufen). Sie wurden in kleine portionierte Stücke zerteilt und in farbigen Plastikverpackungen verkauft. Hergestellt wurden Instant Nudeln zu Beginn mithilfe einer Schnell-Brat-Methode. Die Nudeln wurden in Hühnerbrühe eingelegt und dann bei sehr hohen Temperaturen frittiert. Die ausgetrockneten Nudeln wurden durch die Zugabe von heißem Wasser innerhalb von drei Minuten essfertig zubereitet. 1971 entwickelte Herr Ando dann den wärmeresistenten Instant Nudel Becher, sodass die Zubereitung zuhause noch leichter wurde.

Jetzt konnten sogar weitere Beilagen und Geschmacksträger hinzugefügt werde. Die heute noch bekannten Cup Noodles gehören heute in Japan und auch in vielen anderen Ländern zu einem der wichtigsten Mahlzeiten – obwohl solche hoch verarbeiteten Lebensmittel wohl immer gegen frische Nudelsuppen verlieren werden und in Maßen genossen werden sollten. Die Gründe dafür sind eindeutig der hohe Anteil an Geschmacksverstärkern und Salz.

Ramen Instant Ramen Gerichte gibt es in jedem Supermarkt – in fast allen Ländern der Welt.
Instant Ramen Gerichte gibt es in jedem Supermarkt – in fast allen Ländern der Welt.

Doch festzustellen ist, dass gerade bei Instant Noodles die Vielfalt unbegrenzt zu sein scheint: Der selbsternannte YouTube Ramen Channel Tontantin liefert einen guten Einblick! Tontantin isst seit 2006 alle möglichen Sorten Instant Nudeln. Es sind bereits über 6200 Videos entstanden!

Heute werden in über 80 Ländern der Welt jährlich 46 Milliarden Packungen Instant-Ramen gegessen. China ist der größte Konsument: Die Chinesen essen jährlich 15,9 Milliarden Packungen. Indonesien folgt mit 9,2 Milliarden, Japan mit 5,2 Milliarden Portionen. Neben Asien sind Instant Noodles auch in den USA sehr beliebt, wo jährlich 2,9 Milliarden Packungen verbraucht werden!

Für Instant Nudel-Fans: Das Ramen Museum Yokohama! In Yokohama gibt es neben dem Shin-Yokohama Ramen Museum sogar ein Cup Noodles Museum. Dort erfährst du alles rund ums Thema Nudel-Fertiggerichte. Du kannst sogar dein eigenes Fertiggericht selbst designen!

Ramen Das Shin-Yokohama Ramen Museum ist ein echtes Touristen Highlight.
Das Shin-Yokohama Ramen Museum ist ein echtes Touristen Highlight. Quelle: Aapo Haapanen

Aber Instant Ramen sind dann doch nur Gerichte zweiter Wahl oder?

Nichts geht über eine dampfende Schüssel mit selbst gekochter Ramen Nudelsuppe!

Jetzt bis du zu 100% gut ausgerüstet, um selbst zum Ramen Sternekoch zu werden – versprochen!

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3 Kommentare zu „Ramen Nudeln – in 5 einfachen Schritten selber machen“

  1. Soo mein erste Kommentar auf dieser Seite und ich habe mich die letzten Wochen sehr für die Japanische Küche interessiert.
    Frühlingszwiebeln, Paprika und Knoblauch hatte ich gerade nicht zu Hand, aber mein selbst gemachtes Knoblauch-Öl.
    Die Ramen Nudeln habe ich selbst gemacht und am ende paar Minuten in der Brühe ziehen lassen.
    Hat wie beim Japaner geschmeckt und wird jetzt wöchentlich auf dem Speiseplan stehen.

    1. Hallo Sven,

      vielen Dank für dein Kommentar und das Ausprobieren des Rezepts! Ich freue mich riesig, dass es dir so gut geschmeckt hat. Vielleicht probierst du zu deinem Knoblauchöl (was wirklich lecker klingt!!) mal ein paar angedünstete Waldpilze, sobald die Saison dafür beginnt, als Topping aus – das wird sicher lecker!

      Liebe Grüße

      Elisa

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